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Drei luxuriöse Midi-Tower Gehäuse im Vergleich - 5/15
09.08.2006 by doelf
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Antec P180B: Einbau von Netzteil und Mainboard
Das Netzteil wird nicht wie üblich ganz oben im Gehäuse verschraubt, sondern muss im unteren Teil verbaut werden. Dafür hat Antec das Mainboard hochgerückt. Als erstes muss man einen Netzteilkäfig, der mit jeweils zwei Schrauben auf jeder Seite befestigt ist, demontieren.


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Dann wird dieser über das NT gesteckt und wieder verschraubt. Zur Entkopplung ist der Käfig im Inneren mit Silikonpads ausgekleidet, weshalb wir nicht verstehen, warum die Anleitung rät, unseren Stromlieferanten anschließend fest an das Gehäuse zu verschrauben. Dadurch würde der Entkopplungseffekt zunichte gemacht. Deshalb haben wir uns erlaubt, auch hier unsere Spezialschrauben mit den Silikonpuffern anzuwenden.


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Die Kabel werden durch eine Öffnung im Zwischenboden in die Mainboard-Kammer geführt. Da sich zwischen dem Netzteil und dem unteren Festplattenkäfig ein 120 mm Lüfter befindet, werden die Stromkabel zur Versorgung der dort verbauten Laufwerke durch eine zweite Öffnung wieder hinuntergeführt. Nicht verwendete Kabelstränge des Netzteiles können im unteren Teil bleiben, wo sie niemanden stören.


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Das Mainboard wird ganz normal verschraubt, ein herausnehmbares Tray wie beim P160 gibt es leider nicht. In der Hitzezone um die CPU herum befinden sich gleich zwei 120 mm Lüfter, die die Abluft nach hinten und oben aus dem Gehäuse blasen.


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Antec P180B: Belüftungskonzept
Betrachten wir zunächst einmal die mitgelieferten Lüfter. Es handelt sich um Antecs TriCool-Lüfter, die sich in drei Stufen betreiben lassen: langsam, mittel und schnell. In den Modi "mittel" und "schnell" sind die Lüfter auch bei geschlossenem Gehäuse deutlich wahrnehmbar, nutzt man die Einstellung "langsam", arbeiten sie leise und sind - abgesehen von gelegentlichen Quietschgeräuschen der Lager - kaum wahrnehmbar. Antec macht zu den drei Geschwindigkeiten folgende Angaben:

  • Hoch: 1500 U/min @ 28 dB(A)
  • Mittel: 1200 U/min @ 23 dB(A)
  • Langsam: 900 U/min @ 17 dB(A)


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Zwei der TriCool-Lüfter ordnet Antec auf der Rückseite und im Deckel an, ein weiterer soll zwischen dem Netzteil und dem unteren Mainboardkäfig verbaut werden. Das macht allerdings nur dann Sinn, wenn sich hier auch die Festplatten befinden. Werden diese im oberen Käfig eingesetzt, so sollte der dritte Lüfter dort verbaut werden, da die Festplatten ihre Abwärme durch die Entkopplung nun nicht mehr über das Gehäuse abführen können. Für die ansaugenden Lüfter hinter der Gehäusefront hat Antec zwei Staubfiler verbaut. Nach dem Öffnen der Frontür kann man durch kurzes Antippen die beiden Klappen der Staubfilter öffnen. Die Filter können herausgenommen und ausgewaschen werden.


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Positiv hat uns die Wirkung der Festplattenentkopplung gefallen: Im geschlossenen Zustand ist unsere Festplatte selbst bei Zugriffen nicht mehr hörbar und dank der vorgeschalteten Lüfter gibt es auch keine Probleme mit dem Temperaturen. Zur Schalldämmung muß gesagt werden, dass diese kein Allheilmittel für laute Rechner ist. Es ist viel wichtiger, bereits bei der Zusammenstellung der verwendeten Komponenten auf leise Bauteile achten. Antecs Sandwich-Bauweise vermindert Schall und Resonanzen, solange die Lüfter mit niedrigen Drehzahlen betrieben werden, ist es möglich, ein sehr leises System auf Basis des P180B auszubauen.

Kommen wir noch einmal auf Antecs "einzigartige Doppelkammerstruktur" zu sprechen:
Macht es Sinn, das Netzteil nach unten auszulagern?
Betrachtet man das Netzteil als zusätzliche Wärmequelle, macht es durchaus Sinn, das Netzteil vom Rest des Systems zu trennen. Doch dem Netzteil ist auch eine Aufgabe bei der Entlüftung des Systems zugedacht, welche Antec durch die Verwendung von zwei 120 mm Lüftern kompensiert. Damit wird die Umgebung der CPU sicherlich besser gekühlt, zudem entsteht im Bereich der 5,25"-Einschübe kein Hitzestau.

Allerdings hat das "Doppelkammer"-Konzept auch einen klaren Nachteil: Das Netzteil sitzt zwar dicht genug an den Laufwerken und der Grafikkarte, doch die Stromkabel für das Mainboard, also die 20/24- sowie 4/8-Pin ATX/EPS-Kabel, müssen von ganz unten nach ganz oben geführt werden, wo sich auf den meisten Mainboards die entsprechenden Anschlüsse befinden. Die Kabelstränge vieler Netzteile werden für eine solch große Distanz nicht ausreichen, so daß man eine Verlängerung erwerben muß.

Weiter: 6. Newance Triplecone: Eckdaten und Lieferumfang

1. Einleitung und Übersicht
2. Antec P180B: Eckdaten und Lieferumfang
3. Antec P180B: Das Äußere
4. Antec P180B: Einbau der Laufwerke
5. Antec P180B: Netzteil, Mainboard und Belüftungskonzept
6. Newance Triplecone: Eckdaten und Lieferumfang
7. Newance Triplecone: Das Äußere
8. Newance Triplecone: Im Inneren
9. Newance Triplecone: Einbau von Netzteil und Laufwerken
10. Newance Triplecone: Mainboard und Belüftungskonzept
11. Spire Pininfarina: Eckdaten und Lieferumfang
12. Spire Pininfarina: Das Äußere
13. Spire Pininfarina: Einbau der Laufwerke
14. Spire Pininfarina: Netzteil, Mainboard und Belüftungskonzept
15. Fazit

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