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GeForce 6600 und 6600 LE mit 256 bis 512 MByte - 1/7
03.03.2006 by doelf
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Nicht jeder ist bereit, 200, 400 oder gar 600 € für eine Grafikkarte auszugeben. In Zeiten, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt, muß oft gerade beim PC gespart werden. Und angesichts von Komplettsystemen, die bereits für um die 250 € angeboten werden, erscheinen schon Grafikkarten für 100 € recht luxuriös. Wer keinen Wert auf Spiele legt, hat es recht leicht: In diesem Fall kann man auf einen Chipsatz mit Grafikeinheit setzen und bekommt, die richtige Variante vorrausgesetzt, sogar einen VGA- und einen DVI-Anschluß sowie Unterstützung für den gleichzeitigen Betrieb zweier Monitore. Eine im Chipsatz integrierte Grafikeinheit ist ideal für Bürorechner, eignet sich aber auch für Multimedia- und Wohnzimmer-PCs, auf denen nicht gespielt wird. Die 3D-Leistung der aktuellen IGP-Lösungen von ATi und NVIDIA ist im Vergleich zu den Vorgängern zwar deutlich gestiegen, doch auch die Ansprüche moderner Spiele liegen höher und so reicht ihre Leistung für aktuelle Spiele nicht aus.

Wir möchten heute drei Grafikkarten vorstellen, welche einen Kompromis zwischen Preis- und 3D-Leistung darstellen. Sie decken den Preisrahmen zwischen 90 und 120 € ab und verwenden Grafikchips der GeForce 6-Serie von NVIDIA. Lesern, die eine Chipsatz-Lösung bevorzugen, empfehlen wir folgende Testberichte: MSI RS482M4-ILD, Asus A8N-VM CSM sowie MSI K8NGM2-IL.

Die Grafikchips
Auch die "kleinen" Chips der sechsten GeForce Generation unterstützen Microsofts DirectX 9.0 sowie das Shader Model 3.0. Auch der SLI-Betrieb ist möglich, wobei für die GeForce 6600 und 6600 LE keine SLI-Brücke verwendet werden muß. Allerdings macht es nur wenig Sinn, zwei Karten für 100 € im SLI-Betrieb zu fahren, wenn man für 200 € ein deutlich performanteres Modell erwerben kann.

ChipGPU
Takt
Speicher TaktSpeicher-
bandbreite
Speicher-
interface
Pixel/
Vertex
Shader
Modell
DX
GF 6600 GT500 MHz500 MHz
450 MHz
16.0 GB/s
14.4 GB/s
128 Bit8/33.09
GF 6600325 MHz
300 MHz
250 MHz8.0 GB/s128 Bit8/33.09
GF 6600 LE325 MHz
300 MHz
250 MHz8.0 GB/s128 Bit4/33.09

Zudem bieten alle GPUs der GeForce 6 und 7 Familien NVIDIAs PureVideo Technologie, einen Video-Decoder für den Windows Media Player sowie Windows Media Center Edition, welcher Hardwarebeschleunigung für die Wiedergabe von TV-Programmen und Videos sowie Doblby Digtal Surround-Sound bietet. PureVideo unterstützt seit neuestem auch den H.264-Codec für High-Definition Inhalte.
Allerdings hat die Sache einen Haken: Um PureVideo nutzen zu können, muß man PureVideo zunächst einmal kaufen. Es gibt drei Versionen:

Zum Ausprobieren hält NVIDIA eine 30-Tage Testversion von PureVideo bereit.

Und nun zu den Karten...

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GeForce 6600 und 6600 LE mit 256 bis 512 MByte - 2/7
03.03.2006 by doelf
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Albatron PC6600LEQ2
Unser erster Testkandidat ist die Albatron PC6600LEQ2. Neben Handbuch und Treiber-CD findet sich noch ein S-Video-zu-Composite (Cinch) Adapter im Lieferumfang.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Karte verwendet ein blaues PCB und einen kompakten Kühler aus Aluminium, in dessen Mitte sich ein Lüfter befindet. Die GeForce 6600 LE GPU der Albatron PC6600LEQ2 taktet mit 325 MHz ebenso schnell wie die meisten GeForce 6600er (ohne "LE"), doch während der Speicher üblicherweise mit 250 MHz angesprochen wird (DDR500), gönnt Albatron seiner 6600 LE etwas mehr: 266 MHz (DDR533). Etwas verwirrend finden wir jedoch, daß Albatron auf seiner Homepage einen GPU-Takt von 350 MHz bewirbt und auf dem Produktfoto auch einen anderen Kühler zeigt.
Der GPU-Takt zeigt, für sich alleine genommen, jedoch nicht die Leistungsfähigkeit einer Grafikkarte an. Auch die Speicheranbindung sowie die Zahl der Pipelines entscheidet darüber, wie schnell die 3D-Grafiken berechnet wurden können. Mit einer 128 Bit breiten Speicheranbindung umschifft die Albatron PC6600LEQ2 das 64 Bit Nadelöhr der Einsteigermodelle, im Gegensatz zu einer vollwertigen GeForce 6600 bietet die 6600 LE GPU jedoch nur vier Pixel-Pipelines. Die GeForce 6600 hat, wie die 6600 GT, derer acht. Hinzu kommen drei Vertex-Prozessoren, eine Zahl, welche über die gesamte 6600er-Klasse gleich bleibt.


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Die Kühlrippen unseres Aluminium-Kühlers wurden horizontal angeordnet, so daß die heiße Luft in Richtung Gehäusefront und -rückseite geblasen wird. Die GPU wird allerdings nicht besonders warm, eine passive Kühlung wäre, wie die Asus Extreme N6600 Silencer später zeigen wird, in unseren Augen die sinnvollere Alternative.


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Albatron bietet seine GeForce 6600 LE mit 128, 256 sowie 512 MByte Grafikspeicher an. Unser Modell verfügt über 256 MByte in acht Chips, welche mit "M-RAM" gelabelt sind. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Magneto-resistive Random Access Memory, sondern um ganz normale DDR 2-Chips.


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Die Karte bietet neben dem VGA-Anschluß auch noch einen DVI-Ausgang, der gleichzeitige Betrieb von zwei Monitoren ist möglich. Zudem gibt es einen TV-Ausgang im S-Video-Format. Eine zusätzliche Stromversorgung braucht die Albatron PC6600LEQ2 nicht. Im Handel konnten wir unsere Variante der GeForce 6600 LE von Albatron nicht finden, vergleichbare Modelle anderer Hersteller kosten um die 90 €.

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GeForce 6600 und 6600 LE mit 256 bis 512 MByte - 3/7
03.03.2006 by doelf
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Albatron 6600-512
Die Albatron 6600-512 arbeitet mit einer vollwertigen GeForce 6600 GPU, die über acht Pixel-Pipelines und drei Vertex-Prozessoren verfügt. Im Lieferumfang befinden sich das Handbuch, die Treiber-CD und eine Videopeitsche mit Ausgängen in den Formaten S-Video, Composite (Cinch) sowie Y-Pb-Pr.


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Betrachten wir die Angaben auf Albatron's Homepage, so zeigt sich auch bei dieser Karte, daß ein anderer Kühler verbaut wurde und die Angabe der GPU-Taktrate nicht stimmt. Nach der Installation der NVIDIA CoolBits sahen wir einen Standard-Takt von 325 MHz und nicht die von Albatron angegebenen 350 MHz.


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Auch das PCB der Albatron 6600-512 ist blau, der auffällige, kupferfarbene Kühlkörper auf der GPU besteht aus eloxiertem Aluminium. Die Kühlrippen öffnen sich vom Lüfter hin in vier Richtungen, in den vier Ecken verhindern breite Stege jedoch, daß der Lüfter auch dort Luft durch die Kühlrippen pressen kann. Wir finden das Kühlerdesign nicht ideal und hätten uns einen passiven Kühler gewünscht, da auch die GeForce 6600 GPU recht kühl arbeitet.


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Die Albatron 6600-512 verfügt über acht DDR2-Speicherchips der Firma "M-RAM", diesmal handelt es sich jedoch um Chips mit je 64 MByte, die mit 250 MHz (DDR500) getaktet werden. Damit bietet die preiswerte Grafikkarte satte 512 MByte Grafikspeicher. Wir sind allerdings ein wenig mißtrauisch, ob die GeForce 6600 von dem gigantischen Grafikspeicher profitieren kann.


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Die Albatron 6600-512 bietet einen VGA- sowie einen DVI-Ausgang, hinzu kommt der TV-out mit Anschlüssen in den Formaten S-Video, Composite (Cinch) sowie Y-Pb-Pr. Auch diese Grafikkarte benötigt keine zusätzliche Stromversorgung, der Preis der Albatron 6600-512 liegt zur Zeit bei knapp 120 €.

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GeForce 6600 und 6600 LE mit 256 bis 512 MByte - 4/7
03.03.2006 by doelf
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Asus Extreme N6600 Silencer
Die letzte Karte im heutigen Vergleich ist die Asus Extreme N6600 Silencer. Auch dieses Modell nutzt eine vollwertige GeForce 6600 GPU mit acht Pixel-Pipelines und drei Vertex-Prozessoren. Wir erhielten die Karte in der Bulk-Version ohne Retail-Karton, im Lieferumfang befanden sich das Handbuch, die Treiber-CD, ein Videokabel sowie ein DVI-auf-VGA Adapter.


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Auch die Asus Extreme N6600 Silencer verwendet ein blaues PCB, der Kühler besteht aus Aluminium und wurde großzügig dimensioniert. Er verwendet, im Gegensatz zu den beiden Modellen von Albatron, keinen Lüfter. Asus verzichtet somit nicht nur auf eine unnötige Lärmquelle, sondern auch auf ein typisches Verschließteil.


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Asus taktet die GPU etwas zurückhaltend mit lediglich 300 MHz, der Speicher - 256 MByte - wird mit 250 MHz (DDR500) angesteuert. Der Kühler liegt nicht nur auf der GPU, sondern über Wärmeleitpads auch auf den Speicherchips auf.


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Ob diese Maßnahme den Speicher wirklich kühlt, darf allerdings bezweifelt werden, da die Pads recht dick sind und der Speicher sowie nur wenig Abwärme produziert. Immerhin liegt der große Kühlkörper somit sicher auf der Karte auf.


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Am Slotblech der Asus Extreme N6600 Silencer finden sich ein VGA- sowie ein DVI-Ausgang, auch diese Karte unterstützt den gleichzeitigen Bertieb von zwei Monitoren. Hinzu kommt der TV-Anschluß. Eine zusätzliche Stromversorgung ist nicht notwendig, der Preis der Karte liegt bei 99,90 €.

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GeForce 6600 und 6600 LE mit 256 bis 512 MByte - 5/7
03.03.2006 by doelf
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53 Benchmarks
Wir haben die drei hier vorgestellten Karten im Rahmen unseres 3D-Performance Guide 2006 durch 53 Benchmarkläufe geschickt. Da diese Ergebnisse den Rahmen dieses Tests sprengen würden, werden wir sie hier nicht nochmals aufführen.

Zu den im 3D-Performance Guide 2006 herangezogenen Testdisziplinen gehören:

Übertakten
Kommen wir nun zum Übertakten: Im Prinzip sind GeForce 6600 und 6600 GT völlig gleich, der Unterschied liegt lediglich in den Taktraten. Während eine GeForce 6600 GT mit 500 MHz GPU und Speichertakt arbeitet, muß sich eine GeForce 6600 mit 300 bis 325 MHz GPU sowie um die 250 MHz Speichertakt begnügen. Wenn es gelingen würde, den Takt einer GeForce 6600 hoch genug zu schrauben, wären somit die Leistungen einer 6600 GT möglich. Der Taktunterschied ist allerdings so gewaltig, daß dies kaum gelingen wird, zumal auf den preiswerten GeForce 6600 Karten deutlich langsamerer Speicher verbaut wird. Die GeForce 6600 LE hat - wir erinnern uns - als zusätzliches Handicap nur halb soviele Pixel-Pipelines.

Im Folgenden geben wir die jeweilige Grafikkarte mit dem Ergebnis bei Standardtaktung sowie bei höchst möglicher Übertaktung (ohne Bildfehler) an. Zum Vergleich führen wir zudem die Albatron PC6600GT mit GeForce 6600GT sowie 128 MByte Grafikspeicher auf.

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01)
Albatron 6600 GT
500/500 MHz
25,75
Albatron 6600 LE
540/310 MHz
17,14
Asus Silencer 6600
425/275 MHz
16,68
Albatron 6600
355/282 MHz
15,94
Albatron 6600
325/250 MHz
13,88
Asus Silencer 6600
300/250 MHz
13,68
Albatron 6600 LE
325/266 MHz
12,29

Doom3 (1280x1024 / High Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf)
Albatron 6600 GT
500/500 MHz
28,1
Albatron 6600 LE
540/310 MHz
18,8
Asus Silencer 6600
425/275 MHz
17,8
Albatron 6600
355/282 MHz
17,2
Albatron 6600
325/250 MHz
15,0
Asus Silencer 6600
300/250 MHz
15,0
Albatron 6600 LE
325/266 MHz
14,1

F.E.A.R.: 1280x1024; ohne AA + ohne AF
Albatron 6600 GT
500/500 MHz
32
Asus Silencer 6600
425/275 MHz
23
Albatron 6600
355/282 MHz
21
Albatron 6600 LE
540/310 MHz
20
Albatron 6600
325/250 MHz
18
Asus Silencer 6600
300/250 MHz
18
Albatron 6600 LE
325/266 MHz
13

Das Übertaktungsergebnis der Albatron 6600-512 ist recht mager, oberhalb von 355 MHz Chiptakt zeigen sich erste Darstellungsfehler, mehr als 360 MHz mag NVIDIAs FroceWare via CoolBits erst gar nicht zulassen. Den Speicher bekommen wir auf akzeptable 282 MHz, dennoch hätten wir uns auch hier etwas mehr Spielraum gewünscht.

Die Asus Extreme N6600 Silencer erzielt trotz passiver Kühlung mit 425 MHz einen sehr ordentlichen Chiptakt. Eine Steigerung um 125 MHz kann sich wirklich sehen lassen. Der Speicher steigt jedoch sehr früh aus, so daß nicht mehr als 275 MHz möglich sind.

Als wahres Übertakungsmonster entpuppt sich die Albatron PC6600LEQ2. Mit 540 MHz GPU-Takt übertrumpft diese Karte sogar die GeForce 6600 GT, allerdings hat die GPU auch nur 4 Pipelines und kommt daher dennoch nicht in die Leistungsklasse ihrer großen Schwester. Auch der Speichertakt, den wir mit dieser Karte erzielen können, ist recht gut. 310 MHz lassen sich aus den DDR2-533 Chips herauskitzeln.

Wenn wir nun die Benchmarks betrachten, so sehen wir zwar prozentual recht ordentliche Leistungssteigerungen, dennoch reichen diese nicht aus, um die drei Karten bei aktuellen Spielen mit hohen Auflösungen und bildverbessernden Filtern zu betreiben. Die Werte sprechen für sich: 800x600 oder 1024x768 Bildpunkte sind als Auflösung angesagt, bei 1280x1024 Pixeln sind die Testkandidaten überfordert. Auch die Performance der GeForce 6600 GT wird bei weitem nicht erreicht.

- Seite 5 -

GeForce 6600 und 6600 LE mit 256 bis 512 MByte - 6/7
03.03.2006 by doelf
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Schallpegel
Kommen wir nun zur Schallpegelmessung. Unser Testsystem verwendet hierfür einen passiv gekühlten Athlon 64 3500+ mit Winchester-Kern sowie ein passiv gekühltes Netzteil, das Antec Phantom 350 Watt, als Mainboard kommt das Asus A8N-VM CSM zum Einsatz. Wir messen bei offenen Aufbau aus einem Meter Entfernung (bezogen auf den Lüfter der Grafikkarte).

Schallpegel in db(A), Abstand 1 m
Asus Silencer 66000
Albatron 6600 LE35,5
Albatron 660035.7
Albatron 6600 GT38,6

Ohne Lüfter hat die Asus Extreme N6600 Silencer hier ein leichtes Spiel, die Spitze des Testfeldes zu stürmen. Albatrons 6600-512 und PC6600LEQ2 sind ähnlich laut, aufgrund des unterschiedlich gestalteten Kühlkörpers erscheint das Geräusch der 6600-512 allerdings etwas heller. Die Albatron 6600 GT, welche wir hier zum Vergleich aufführen, ist doppelt so laut - ein Zuwachs um 3 db(A) entspricht einer Verdoppelung des Schalldrucks (siehe auch: Hintergrundinformationen zur Schallberechnung).

Leistungsaufnahme
In Zeiten steigender Strompreise möchten wir auch die Leistungsaufnahme der einzelnen Testkandidaten nicht außer Acht lassen. Wir messen den Stromverbrauch des gesamten Systems, einmal im 2D-Betrieb und ein weiteres Mal im 3D-Betrieb. Für die 3D-Last verwenden wir den Durchlauf "Car Chase, High Detail" von 3DMark2001SE mit einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten, 4-facher Kantenglättung sowie 8-facher anisotropher Filterung:

Leistungsaufnahme 2D in Watt (Gesamtsystem)
Asus Silencer 6600110
Albatron 6600112
Albatron 6600 LE113
Albatron 6600 GT114

Im 2D-Betrieb liegen die Karten dicht beisammen, kein Wunder, denn die GeForce 6600 GT taktet ohne 3D-Last herunter, um Strom zu sparen. Wenn wir nun die Messungen bei 3D-Last betrachten, muß berücksichtigt werden, daß ein Großteil der zusätzlichen Stromaufnahme auf die CPU und nicht auf die Grafikkarte fällt:

Leistungsaufnahme 3D in Watt (Gesamtsystem)
Albatron 6600 LE185
Asus Silencer 6600187
Albatron 6600190
Albatron 6600 GT215

Die Albatron 6600 LE profitiert von der schwächeren GPU mit nur vier Pixelpipelines, bei der Asus Silencer 6600 macht sich der um 25 MHz gesenkte GPU-Takt sowie die Einsparung des Lüfters bemerkbar. Dennoch liegen die Karten recht dicht beisammen und deutlich unter den Verbrauchswerten, welche die GeForce 6600 GT erreicht. Im direkten Vergleich sparen wir bei Verwendung einer GeForce 6600 LE mit 256 MByte Speicher statt einer GeForce 6600 GT mit 128 MByte Speicher ca. 30 Watt im 3D-Betrieb.

- Seite 6 -

GeForce 6600 und 6600 LE mit 256 bis 512 MByte - 7/7
03.03.2006 by doelf
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Fazit
Die drei Grafikkarten, welche wir hier und heute vorgestellt haben, sind ganz klar ein Kompromis aus Preis und Leistung. Wer 30 bis 50 € mehr investiert, bekommt in Form einer NVIDIA GeForce 6600 GT oder ATi Radeon X1600 XT deutlich mehr 3D-Leistung geboten. Allen denen, die ernsthaft spielen möchten, würden wir zu dieser Mehrausgabe raten. Dennoch ist es auch möglich, mit dem heutigen Trio zu spielen. Allerdings erfordern aktuelle Spieletitel ein Zurückschalten auf 800x600 (mit 4x AA und 8x AF) oder 1024x768 Bildpunkte. Wer damit leben kann, spart nicht nur Geld, sondern auch Strom. Erfreulich fanden wir, daß diese drei preiswerten Grafikkarten durch die Bank ein gutes Bild auf den Monitor brachten. Wer nur im 2D-Betreib arbeitet, ist mit diesem Modellen ebenfalls gut bedient.




Albatron PC6600LEQ2
Im Preisbereich um die 90 € überzeugt die Albatron PC6600LEQ2 vor allem mit vorzüglicher Übertaktbarkeit. Grafikkarten mit GeForce 6600 LE GPU sind oft sehr gut zu übertakten, 500 oder gar 600 MHz Chiptakt keine Seltenheit. Allerdings kann man auch Pech haben, denn Übertaktbarkeit wird nicht garantiert!
Angesichts von nur vier Pixel-Pipelines ist die 3D-Leistung dennoch recht mager, in Sachen Bildqualität braucht sich die Karte hingegen nicht zu verstecken: Sowohl unser LCD-Bildschirm (1280x1024 Pixel) als auch unser Röhrenmonitor (1600x1200 Pixel) zeigten ein gutes Bild. Der Lieferumfang ist jedoch etwas mager, da nicht mal ein DVI-zu-VGA-Adapter mitgeliefert wird.
Wenn es unbedingt weniger als 90 € kosten soll, ist diese Karte nicht "billig" sondern "preiswert".


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Albatron 6600-512
Wir waren sehr gespannt, wie sich 512 MByte Grafikspeicher im Zusammenspiel mit der GeForce 6600 GPU auswirken würden, nun sind wir nicht gerade überrascht, aber dennoch etwas ernüchtert. Die Albatron 6600-512 kann die Asus Extreme N6600 Silencer zwar in den meisten Benchmarks hinter sich lassen, doch das liegt nicht am doppelt so großen Speicher, sondern am 25 MHz höheren Chiptakt.
Albatron liefert mit der 6600-512 zwar eine Grafikkarte mit guter Bildqualität und guter Verarbeitung, doch durch den riesigen Speicher wird die Karte schlicht und einfach zu teuer. Um die 120 € wird für diese Karte derzeit verlangt, eine GeForce 6600 GT mit 128 MByte gibt es bereits für 125 € - und die 6600 GT ist leistungstechnisch deutlich überlegen!
Wir raten daher von der Albatron 6600-512 ab, stattdessen sollte man lieber zur 256 MByte Variante greifen, welche Albatron wahlweise auch mit passiver Kühlung ausliefert.


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Asus Extreme N6600 Silencer
Bei der Extreme N6600 Silencer hat Asus fast alles richtig gemacht: Die Karte arbeitet lautlos, wird nicht besonders warm, zeigt eine gute Verarbeitungs- und Bildqualität und bietet für weniger als 100 € eine ansprechende 3D-Leistung. Auch die Speicherdimensionierung von 256 MByte wurde gut gewählt, denn wie die Albatron 6600-512 zeigt, bringt weiterer Grafikspeicher nicht unbedingt auch mehr Leistung, sondern vor allem höhere Anschaffungskosten. Einzig der Chip-Takt der Asus Extreme N6600 Silencer hätte von Hause aus etwas höher ausfallen dürfen, denn Kühler und GPU sind ausreichend dimensioniert. Wir werten den sparsamen Leisetreter mit "Sehr Gut".


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