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MSI E7505 Master-LS2 mit Xeon 3.06 GHz, Der Chipsatz: E7505
Wie bereits oben thematisiert, stellt der MCH in Verbindung mit einem Dual-Channel DDR-Speicherinterface eine Bandbreite von 4.3 GB/s synchron zum FSB533 der aktuellen Xeon-Prozessoren bereit. Darüber hinaus implementiert Intel mit dem E7505 AGP8X, wodurch eine APG-Bandbreite von 2.1 GB/s im Workstationbereich Einzug hält. Beim Speicherausbau gibt sich der E7505 äußerst flexibel, je nachdem welche Design-Ziele vom Mainboardhersteller verfolgt werden. Soll ein möglichst hoher Speicherausbau ermöglicht werden, können bis zu drei registered Speichermodule/-Slots pro Speicherkanal (zusammen sechs Module/Slots) realisiert werden. Soll hingegen un-buffered Memory eingesetzt werden, umfasst der maximale Slotausbau zwei DIMMs pro Kanal – zusammen also 4 DIMMs. Für beide Varianten bietet der E7505 Error Correction Code (ECC). Der Intel 82870P2 64-bit PCI-X Controller Hub 2 wird per „Hub Interface 2 Connection“ mit einer Bandbreite von über einem GB/s an den MCH angebunden. Der P64H2 stellt zwei unabhängige 64-bit PCI-X Segmente zur Verfügung, die mit bis zu 133 MHz getaktete werden können. Der bekannte ICH4, durch den sechs USB2.0 Ports sowie der konventionelle 32-bit PCI-Bus realisiert werden, nimmt per „Hub Inferface 1.5“ Verbindung zum MCH auf. Gehen wir zunächst noch einmal genauer auf PCI/PCI-X ein; als Übersicht dient nachfolgende Tabelle:
Werden konventionelle PCI-Karten im PCI-X-Segment betrieben, reduziert sich die maximale Bus Frequency in Abhängigkeit der maximal zulässigen Taktfrequenz der jeweiligen Karte. Die Taktung anderer eingesetzter Karten wird entsprechend verringert. Anders als beim i860 oder 760MPX verfügt der Chipsatz über zwei getrennte Segmente, sodass nicht der gesamte PCI/PCI-X-Bus beim Einsatz konventioneller Karten ausgebremst wird. Zu beachten gilt es jedoch, dass PCI-Karten mit einer 5V-Signalspannungs-Codierung in 66 MHz/64-bit PCI- und PCI-X-Bussystemen nicht eingesetzt werden können, es können ausschließlich solche Karten mit 3.3 V-Signalspannungs-Codierung eingesteckt werden. Mittlerweile sind Karten (Soundkarten, Netzwerkkarten, PCI-IDE-Controller) mit 3.3- und 5V-Signalspannungs-Codierung gängig, diese arbeiten jedoch meist (!) bei einer Signalspannung von 3.3V nur mit einer Taktung von 33 MHz. Die nachfolgende Grafik zeigt die unterschiedliche Taktung in Abhängigkeit der verbauten PCI-X-Slots.
Folglich muss sich ein Designer beim Entwurf Gedanken machen, welche Ansprüche er erfüllen will: Entweder eine hohe Taktung/hohe Bandbreite eines/weniger Slot/s oder einen möglichst flexiblen Systemausbau bei geringerer Bandbreite. In allen drei Szenarien lassen sich jedoch zusätzlich jeweils ein onboard-Device pro Bus-Segment realisieren! Demnach ergibt sich folgende Tabelle der maximalen Taktfrequenz in Abhängigkeit der jeweils eingesetzten PCI/PCI-X-Karten:
Demzufolge arbeit der PCI-X-Bus nur dann im PCI-X-Mode, wenn PCI-X-konforme Karten mit 66, 100 oder 133 MHz eingesetzt werden. Werden also konventionelle PCI-Karten mit 33 MHz (3.3V oder universelle 3.3/5V-Codierung) im PCI-X-Segment eingesetzt, wird ausschließlich das entsprechende Segment mit 33 MHz getaktet.
1. Einleitung |
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