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MSI E7505 Master-LS2 mit Xeon 3.06 GHz,
Icebear-Systems Wasserkühlung und
Antec 550 Watt SSI-Netzteil! - 1/21

27.07.2003 by holger
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Unser letzter Testbericht der Rubrik Workstation liegt bereits einige Zeit zurück und beschäftigte sich mit dem MSI D860 Pro. Ohne Zweifel handelt es bei dem Rambus-Vertreter um ein hervorragendes Workstation-Board. Doch die Zeiten und (Speicher-) Philosophien ändern sich, wodurch der schnelle serielle Rambus-Speicher nach der Wachablösung im Single-CPU-Sektor in Form des i850E durch den Canterwood/Springdale nun auch aus dem Highend-Bereich (i860 durch E7505) verbannt wird und dem parallelen DDR-Speichervertreter weichen muss. Dass diese Entscheidung beim E7505 auf dem Papier nicht schlecht aussieht, lässt sich bereits anhand der synchronen Bandbreitenverteilung auf Speicher- und Prozessorseite von jeweils 4.3 GB/s erkennen; vorausgesetzt, es werden zwei DDR266-Speicher im Dual-Mode sowie FSB533-Xeons betrieben.

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27.07.2003 by holger
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Der Chipsatz: E7505

Wie bereits oben thematisiert, stellt der MCH in Verbindung mit einem Dual-Channel DDR-Speicherinterface eine Bandbreite von 4.3 GB/s synchron zum FSB533 der aktuellen Xeon-Prozessoren bereit. Darüber hinaus implementiert Intel mit dem E7505 AGP8X, wodurch eine APG-Bandbreite von 2.1 GB/s im Workstationbereich Einzug hält. Beim Speicherausbau gibt sich der E7505 äußerst flexibel, je nachdem welche Design-Ziele vom Mainboardhersteller verfolgt werden. Soll ein möglichst hoher Speicherausbau ermöglicht werden, können bis zu drei registered Speichermodule/-Slots pro Speicherkanal (zusammen sechs Module/Slots) realisiert werden. Soll hingegen un-buffered Memory eingesetzt werden, umfasst der maximale Slotausbau zwei DIMMs pro Kanal – zusammen also 4 DIMMs. Für beide Varianten bietet der E7505 Error Correction Code (ECC). Der Intel 82870P2 64-bit PCI-X Controller Hub 2 wird per „Hub Interface 2 Connection“ mit einer Bandbreite von über einem GB/s an den MCH angebunden. Der P64H2 stellt zwei unabhängige 64-bit PCI-X Segmente zur Verfügung, die mit bis zu 133 MHz getaktete werden können.

Der bekannte ICH4, durch den sechs USB2.0 Ports sowie der konventionelle 32-bit PCI-Bus realisiert werden, nimmt per „Hub Inferface 1.5“ Verbindung zum MCH auf.

Gehen wir zunächst noch einmal genauer auf PCI/PCI-X ein; als Übersicht dient nachfolgende Tabelle:

 Spezifikation Bus Width (bits) Bus Frequency (MHz) Max. Peak Bandwith (MB/s)
PCI 2.2 32 33.3 133
PCI 2.2 64 33.3 266
PCI 2.2 64 66.6 533
PCI-X 1.0 64 133.3 1066

Werden konventionelle PCI-Karten im PCI-X-Segment betrieben, reduziert sich die maximale Bus Frequency in Abhängigkeit der maximal zulässigen Taktfrequenz der jeweiligen Karte. Die Taktung anderer eingesetzter Karten wird entsprechend verringert. Anders als beim i860 oder 760MPX verfügt der Chipsatz über zwei getrennte Segmente, sodass nicht der gesamte PCI/PCI-X-Bus beim Einsatz konventioneller Karten ausgebremst wird. Zu beachten gilt es jedoch, dass PCI-Karten mit einer 5V-Signalspannungs-Codierung in 66 MHz/64-bit PCI- und PCI-X-Bussystemen nicht eingesetzt werden können, es können ausschließlich solche Karten mit 3.3 V-Signalspannungs-Codierung eingesteckt werden. Mittlerweile sind Karten (Soundkarten, Netzwerkkarten, PCI-IDE-Controller) mit 3.3- und 5V-Signalspannungs-Codierung gängig, diese arbeiten jedoch meist (!) bei einer Signalspannung von 3.3V nur mit einer Taktung von 33 MHz.

Die nachfolgende Grafik zeigt die unterschiedliche Taktung in Abhängigkeit der verbauten PCI-X-Slots.

Folglich muss sich ein Designer beim Entwurf Gedanken machen, welche Ansprüche er erfüllen will: Entweder eine hohe Taktung/hohe Bandbreite eines/weniger Slot/s oder einen möglichst flexiblen Systemausbau bei geringerer Bandbreite. In allen drei Szenarien lassen sich jedoch zusätzlich jeweils ein onboard-Device pro Bus-Segment realisieren!

Demnach ergibt sich folgende Tabelle der maximalen Taktfrequenz in Abhängigkeit der jeweils eingesetzten PCI/PCI-X-Karten:

  Bus Frequency (MHz) Conventional PCI adapters PCI-X adapters
33 MHz (5V) 33 MHz
(3.3V or Universal)
66 MHz
(3.3V or Universal)
66 MHz (3.3V or Universal) 133 MHz (3.3V or Universal)
PCI System 33 33 33 33 33 33
66   33 66 33 or 66 33 or 66
PCI-X system 66   33 33 or 66 66 66
100   33 33 or 66 66 100
133   33 33 or 66 66 133

Demzufolge arbeit der PCI-X-Bus nur dann im PCI-X-Mode, wenn PCI-X-konforme Karten mit 66, 100 oder 133 MHz eingesetzt werden. Werden also konventionelle PCI-Karten mit 33 MHz (3.3V oder universelle 3.3/5V-Codierung) im PCI-X-Segment eingesetzt, wird ausschließlich das entsprechende Segment mit 33 MHz getaktet.

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Das Dreierbundle bestehend aus MSI E7505 Master-LS2, LSI Zero-Channel Raid-Controller und Mini-PCI-Grafikkarte.

Schon das MSI 860D Pro konnte bei uns mit sehr guter Stabilität und Performance überzeugen. Umso gespannter waren wir auf das MSI E7505 Master-LS2, schließlich kann man in Anbetracht des Preises von 840 Euro für das Bundle aus Mainboard, LSI Zero-Channel Raid-Controller sowie Mini-PCI-Grafikkarte mit ATI rageXL einiges erwarten.

Tatsächlich ergibt sich durch den Bundle-Preis ein stattlicher Preisvorteil von beinahe 270 Euro im Vergleich zum Einzelkauf der Komponenten!

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Die Ausstattung:

  MSI E7505 Master-LS2
RAM 4 x DDR266 (reg. oder un-buffered)
AGP-Pro, PC 1 (8x), 1 x PCI 32-bit/33 MHz,
1 x Mini-PCI 32-bit/33 MHz, 4 x PCI 64-bit/100 MHz
COM, LPT, USB 2, 1, 2 (über Backpanel, 2 intern)
UDMA100/SCSI 2 / LSI 53C1030 SCSI Ultra-320 (100 MHz) /
Zero-Channel-Raid in Verbindung mit LSI-Controller
Sound Analog Device AD1885
LAN Broadcom BCM5703CKHB /
Gigabit Ethernet Controller (100 MHz)
Hardwaremonitor Ja
Lüfteranschluß 5
Besonderheiten Bundle mit LSI Zero-Channel-Raidcontroller
und Mini-PCI-Grafikkarte mit ATI rageXL / 8 MB-Speicher

Bereits die schiere Größe des Extended ATX Form Factor-Mainboards von 12“x13“ ist gewaltig – der User sollte daher unbedingt für ordentliche Unterbringungsmöglichkeiten sorgen, wobei insbesondere die Kühlung nicht zu kurz kommen darf.

Das Mainboard lag uns in der Mass-Production Version 1.0 vor und entspricht somit vollständig dem derzeitigen Serienstandard.

Das Layout:
Unseren Platinenrundgang starten wir – wie immer – im Uhrzeigersinn beim Back-Panel, über das MSI neben zwei USB2.0- auch den Gigabit-LAN- sowie die Audio-Anschlüss(e) realisiert hat.

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Unmittelbar hinter dem Back-Panel ist der National VS252AB zu lokalisieren, der die Anschlüsse für IDE sowie Floppy herausführt.

Die beiden Sockel für 603/604-CPUs verbaut MSI übereinander, die von auslaufgeschützten Kondensatoren gesäumt werden. Der Sockel 603 kommt bei den FSB400-, der Sockel 604 bei den aktuellen FSB533-Xeons zum Einsatz. Es lassen sich jedoch problemlos Sockel 603-Prozessoren auf dem E7505 Master-LS2 betreiben, Sockel 604 Xeons jedoch nicht in Mainboards für FSB400 CPUs.

Insbesondere die Montage des Intel boxed-Kühlers, der vorzugsweise im Mainboard-Tray von entsprechend spezifizierten Gehäusen verschraubt werden will, geht mit dem beigelegten Monatagerahmen problemlos vonstatten.

Der User muss also keinesfalls ein spezielles Gehäuse erwerben, um den Kühler montieren zu können.

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Der User bringt einfach den Rahmen auf der Boardrückseite an und kann nun den Intel-Kühler mitsamt zugehörigem Retention-Modul verschrauben.

Sollen hingegen Kühler anderer Hersteller verwendet werden – oder der weiter unten getestete Kühlkörper von Atotech – werden die mittels Pushpins fixierten Standard-Retention-Module eingesetzt. Vielseitigkeit pur!

Die passiv gekühlte Stromversorgung fällt entsprechend wuchtig und massiv aus, schließlich muss diese mit zwei hitzigen Prozessoren vom Schlage zweier Xeons mit 3.06 GHz umgehen können.

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Neben dem multi-phase Controller HIP6301 wird jedem der vier Phasen jeweils ein Driver vom Typ HIP6601B zugeordnet.

Über der passiven Kühlung wurde der SSI 24-Pin- sowie der SSI 8-Pin-Stecker verbaut. Mit dem Antec 550 Watt SSI-Netzteil stellen wir weiter unten eine solche Stromversorgung vor. Im Übrigen sind SSI-Netzteile deutlich einfacher beim Fachhändler des Vertrauens aufzutreiben, als dies bei den verschieden WTX-Derivaten der Fall ist.

MSI realisiert auf dem E7505 Master LS2 vier RAM-Bänke, lässt aber dennoch den Einsatz von registered RAM zu – der User ist also entsprechend flexibel bei der Speicherkonfiguration, insgesamt können bis zu acht GB eingesetzt werden.

Die IDE-/Floppy- sowie die SCSI-Anschlüss(e) wurden benutzerfreundlich am rechten Platinenrand untergebracht. In unmittelbarer Nähe zu den abgewinkelten SCSI-Konnektoren findet man den U320-Controller von LSI, der mit 100 MHz per PCI-X zu Werke geht - infolgedessen kann dieses PCI-X-Segment mit höchstens 100 MHz arbeiten!

Die P64H2 wird gemäß Intel-Spezifikationen passiv gekühlt und ist in unmittelbarer Nähe zu den vier PCI-X-Slots sowie zum LSI-Controller zu verorten. Der dritte PCI-X-Slot wurde aufgrund seiner Zero-Channel-Raid-Unterstützung grün eingefärbt. In Verbindung mit dem im Bundle enthaltenen Zero-Channel-Raid-Controller kann der onboard U320-Controller zu einem vollwertigen Raid-Controller aufgewertet werden. Dabei stellt der Zero-Channel-Controller selbst keine eigenen SCSI-Kanäle bereit, sondern nutzt die entsprechenden Kanäle des onboard-LSI-Controllers.

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Auf der Höhe des ersten 32-bit PCI-Steckplatzes ist der Mini-PCI-Steckplatz zu verorten, der unter anderem die beigelegte Mini-PCI-Grafikkarte aufnimmt. Optional kann der User ein Kärtchen mit Firewire-Controller erwerben.

Das Bios am linken Platinenrand wurde gesockelt ausgeführt – im Server/Workstation-Bereich wird wohl kaum ein kompletter Rechner zerlegt, nur weil ein Bios-Update schief gegangen ist. Über dem Bios-Baustein wurde der bekannte AC-97-Codec 1885 von Analog Device verlötet.

Der Gigabit-Lan-Chip BCM5703CKHB arbeitet wie der LSI-U320-Controller mit 100 MHz und ist an das zweite PCI-X-Segment angebunden.

Demnach müssen beide PCI-X-Segment mit jeweils 100 MHz laufen, dieser Schluss muss auch aus der konkreten Designumsetzung gezogen werden – andernfalls hätte MSI nicht zwei PCI-X-Slots mit jeweils einem onboard-Device pro Segment anbinden können!

Zwischenstand
Bis auf die zwei nicht genutzten USB2.0-Ports der ICH4 zeigt sich das MSI E7505 Master-LS2 hervorragend ausgestattet, insbesondere der Preisvorteil von ca. 270 Euro für das Bundle, bestehend aus Mainboard, Zero-Channel-Raid-Controller sowie Mini-PCI-Grafikkarte, macht das Komplettpaket überaus interessant.

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Icebear-Systems Wasserkühlung

Kernkomponente und Highlight des Sets stellt der Atotech-Mikrostrukturkühler dar, der eine Wärmelast von 250W/cm2 abführen kann.

Der Atotech-Kühler MC1
Der Kühler wirkt mit seinen 190 Gramm und seinen bescheidenen Abmessungen von 47,5 x 47,5 mm und einer Höhe von nur 9 mm äußerst kompakt.

Zu beachten gilt es jedoch, dass aufgrund der Microstruktur eine immense Oberflächenvergrößerung erreicht wird – aus dem Bereich der Luftkühler kennen wir bereits ähnliche Oberflächenvergrößerungsmaßnahmen. Zudem zeigt er sich durch den Einsatz unterschiedlicher Fittinge (grade, gewinkelte und schwenkbare Anschlüsse stehen zur Auswahl) und Prozessorklammern für Xeon, Pentium 4, Opteron und Athlon XP/MP außergewöhnlich flexibel.

Die übrigen Komponenten umfassen:

Aus der obigen Auflistung der Komponenten ist zu erkennen, dass kein Ausgleichsbehälter zum Einsatz kommt. Da Icebear-Systems vorwiegend im Server- und Workstationbereich tätig ist, argumentiert man, dass in solchen Systemen kein Ausgleichsbehälter zum Einsatz kommen kann: Einerseits sprechen die vorhandenen Platzverhältnisse in engen Servergehäusen dagegen, andererseits ergebe sich aus der Verwendung eines Ausgleichsbehälters ein erhöhter Wartungsbedarf in Folge der nötigen Kontrollmaßnahmen (Dichtigkeit, Wasserstand durch Verdunstungsverluste).

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Der Aufbau

Obige Grafik illustriert die Parallelschaltung der einzelnen Kühlstränge: Jedem Prozessorkühler MC1 wird ein Black Ice Pro-Radiator zugeordnet. Der Zusammenbau des kompletten Systems gelingt völlig problemlos. Insbesondere durch die nahezu knicksicheren Polyamidschläuche erfolgt deren Verlegen überaus einfach – zu Recht spricht Icebear-Systems von „Verrohrung“.

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In Verbindung mit den eingesetzten Schnellsteckverbindern der Fittinge geht eine wasserdichte Montage völlig ohne Werkzeuge von statten: Die Schläuche werden einfach bis zum Anschlag in den Fitting gesteckt, danach wird durch Ziehen am Schlauch geprüft, ob der Schlauch fest im Fitting sitzt.

Zum Öffnen der Schnellverbindung wird der Demontagering in den Fitting gedrückt und der Schlauch herausgezogen – perfekt! Anders als bei anderen Wasserkühlungssystemen sind zur Fixierung der Schläuche also keine abenteuerlichen Kabelbinder oder Überwurfmuttern, bei denen man nicht weiß, wie fest diese einzudrehen sind, nötig.

Das Befüllen der Icebear-Systems Wasserkühlung stellt zweifellos den kritischsten Part dar, hier kommt es insbesondere auf blasenfreies Befüllen an. Da kein Ausgleichsbehälter zum Einsatz kommt, kann sich das System auch nicht selbst entlüften. Zunächst wird ein Kreislaufstrang befüllt und entlüftet, anschließend der parallel verlaufende, zweite Kreislaufstrang – die Radiatoren fungieren also als eine Art Ausgleichsbehälter.

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Die Kühlleistung

Kühler Raumtemperatur CPU
IDLE
CPU
LAST
Last-Raum Lautstärke
Intel boxed
Xeon-Kühler
Sanyo Denki 0.24 A, 60 mm
34° 54° 68° 14° sehr laut
Icebear-Systems
2 x MC1
34° 47°C 54° 7°C° kaum hörbar

Die Icebear-Systems-Kühlung macht das Arbeiten mit den beiden Xeons mit 3.06 GHz erst akustisch erträglich: Die Sanyo Denki-Lüfter (0.24 A, 60 mm) gehen derart lautstark zu Werke, dass man sich schon fragt, wie geltende Arbeitsplatzbestimmungen eingehalten werden sollen – eine Workstation steht üblicherweise direkt am Arbeitsplatz und nicht in einem dunklen Raum.

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Antec TruePower EPS 550 Watt

Das Antec EPS 550 Watt-Netzteil ist weitgehend baugleich mit dem bereits getesteten Antec 550 Watt TruePower. Auch diesmal stellte uns frozen-silicon.de das Testmuster zur Verfügung – herzlichen Dank! Da die technischen Rahmenbedingungen weitgehend identisch sind, gehen wir besonders auf die Standfestigkeit des Kandidaten ein – die dürfte bei zwei Xeons mit 3.06 GHz ganz schön strapaziert werden.

Der Testkandidat im Detail

  Antec TruePower EPS 550Watt
Leistung 550 Watt
Lüfter 80/92 mm-Lüfter temperaturgeregelt, monitoringfähig
Lautstärke leise
Extras Kaltgeräteanschlusskabel, integrierte 2-fach Lüfterregelung,

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Auch das EPS-Derivat verfügt über sämtliche Ausstattungsdetails der ATX-Variante:

„TruePower“ verwendet für jede Spannung (+3.3/+5/+12V) eine eigene Transformatorspule, wodurch jede Leitung separat mit der maximalen Leistung belastet werden kann, unabhängig davon, wie stark die übrigen Leitungen belastet werden. Bei konventionellen Krafspendern müssen sich die +3.3- und +5V-Leitung einen Schaltkreis des Ausgangstransformators teilen: Steigt die Ausgangslast auf einer Leitung, sinkt im Umkehrschluß die maximale Ausgangslast auf der anderen Leitung.

„Voltage Feedback Detection“ sorgt dafür, dass die Spannungsschwankungen auf den einzelnen Leitungen minimiert werden. Stellt das Netzteil am ATX-Anschluss einen Spannungsabfall auf einer Leitung fest, so wird, unter Berücksichtigung der Widerstände in den Anschlusskabeln, so reguliert das Netzteil automatisch die festgestellten Schwankungen. Antec spezifiziert daher von vorneherein Schwankungen von max. 3% auf den +3.3/+5/+12V-Leitungen spezifiziert – Intel sieht Schwankungen von bis zu 5% vor.

Antecs „Low Noise Technology“ sorgt dafür, dass ein möglichst niedriges Drehzahlniveau in Abhängigkeit der Temperatur-/Lastentwicklung realisiert wird – üblicherweise ergibt sich ein linearer Zusammenhand zwischen Drehzahlniveau und Temperatur/Last.

Beim Antec ergibt sich durch das beschriebene Regelverhalten ein konvexer Kurvenverlauf. Die an den „Fan-Only-Anschlüssen“ der integrierten Lüfterregelung angeschlossenen Gehäuselüfter werden entsprechend dem Kurvenverlauf der intern verbauten Lüfter geregelt.

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Die Leistungsverteilung des Antec-Netzteils

  Leistung in Ampere
+5 V 40 A
+12 V 24 A
-5 V 0,5 A
-12 V 1 A
+3.3 V 32 A
+ 5 VSB 2 A
Max. Last für +5 V u. +3.3 V 530 W

Der Testkandidat wurde mit nachfolgendem Testsystem konfrontiert:

Das System wurde mit unserem legendären Torture-Test, der wie üblich aus 100 Runden 3DMark2001 SE, SiSoft Sandra „burn-in“ und Prime95 besteht, ausgelastet.

Schwankungen in % 0-3% 3-5% 5-10% +10%
2x Xeon 3.06 GHz Ja Nein Nein Nein

Es ist unglaublich, tatsächlich war das Antec TruePower EPS 550 Watt in der Lage, unser anspruchsvolles Testsystem mit äußerst geringen Schwankungen zu betreiben. Dabei ging das Netzteil im Vergleich zum ATX-Pendant jedoch deutlich geräuschvoller zu Werke. Um nicht falsch verstanden zu werden: Das Geräuschniveau muss infolge der deutlich stärkeren Belastung und aufgrund der höheren Hitzeentwicklung höher ausfallen, war jedoch nie lästig oder störend.

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CPUZ und IDE-Performance
Ein Blick auf den CPU-Z-Screenshot zeigt, dass MSI den Systemtakt bei Verwendung einer FSB400-CPU auf 99.8 MHz im Rahmen der Spezifikationen eingestellt hat, daraus resultiert ein CPU-Takt von 2395.9 MHz. Anders als im Privatkundengeschäft, bei dem es auf jedes Pünktchen an Performance anzukommen scheint, verfährt man im Professional-Sektor wesentlich konservativer – ein wohltuendes Erlebnis für einen Tester ;-)

An der ICH4 des MSI E7505 Master-LS2 zeigte unsere WD1200JB bei einer CPU-Auslastung von 19.7 % einen Read-Burst von 83.4 MB/s.

Die WD1200JB liefert in Verbindung mit dem Promise Ultra100 TX2 am 32-bit Bus bei einer CPU-Auslastung von 12.9 % einen Read-Burst von 86.4 MB/s; dabei weist die Messkurve lediglich zwei kleine „Zucker“ auf.

Am Promise Ultra100 TX2 lieferte die WD1200JB über den 64-bit-Bus bei einer CPU-Auslastung von 15.5% einen Read-Burst von 84.7 MB/s; die Messkurve verläuft dagegen mustergültig.

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IRQ-Routing
Eigentlich könnten wir uns diesmal die Dokumentation des IRQ-Tables sparen. Da jedes PCI-X-Segment einen eigenen I/O-APIC-Controller zur Verfügung stellt, stehen für jeden Steckplatz – selbst über alle vier Order – Ressourcen im Überfluss zur Verfügung!

  Int A# Int B# Int C# Int D#
AGP PIRQA_L - - -
PCI 1 PIRQF_L PIRQG_L PIRQH_L PIRQE_L
PCI 2 (Mini PCI) PIRQG_L - - -
P64H2 PIRQC_L - - -
LSI U320 PAIRQ8 PAIRQ9 - -
PCI-X Slot 3
Zero-Channel-Raid-Controller
PAIRQ0 PAIRQ1 - -
PCI-X Slot 4 PAIRQ4 PAIRQ5 PAIRQ6 PAIRQ7
Gigabit Lan PBIRQ0 - - -
PCI-X Slot 1 PBIRQ4 PBIRQ5 PBIRQ6 PBIRQ7
PCI-X Slot 2 PBIRQ8 PBIRQ9 PBIRQ10 PBIRQ11

Aus dem obigen Table erkennt man unschwer, dass AGP, PCI1 und 2 (Mini PCI) über die ICH4 angebunden sind - daher die Bezeichnung PIRQ*_L. Der onboard SCSI U320-Controller, PCI-X Slot3 und 4 werden über den I/O-APIC-Controller des PCI-X-Segments „A“, Gigabit Lan, PCI-X Slot1 und 2 hingegen über den I/O-APIC-Controller des PCI-X-Segments „B“ realisiert.

Die USB2.0 Performance des MSI E7505 Master-LS2

SiSoft Sandra 8.59 Punktzahl Sequential Read Sequential Write
MSI E7505 Master-LS2 19099 28 MB/s 25 MB/s
Intel D865GBF 17741 25 MB/s 25 MB/s
Intel D875PBZ 15414 21 MB/s 25 MB/s
Asus A7N8X Deluxe 15226 20 MB/s 27 MB/s
SOYO SY-KT400 10799 16 MB/s 16 MB/s
ASUS A7V8X 9216 13 MB/s 14 MB/s
MSI KT3 Ultra2 8007 11 MB/s 18 MB/s
Asus P4C800 6159 3,2 MB/s 25 MB/s

Das MSI trägt die Bezeichnung „Master“ zu Recht im Namenszug und deklassiert selbst die aktuellen Canterwood-Vertreter mit einer sagenhaften Sequential Read von 28 MB/s – das ist ein neuer Referenzwert.

RightMark Audio Analyzer

RightMarkt 5.0 Asus P4C800 Intel D865GBF MSI E7505 Master-LS2
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere Abweichungen sind besser)
+0.15;-0.84 +0.20;-0.90 +0.11;-0.19
Noise level, Eigen-Rauschpegel, dBA
(niedrigere Werte sind besser)
-78.7 -77.9 -86.8
Dynamic range, Dynamik-Bereich, dBA
(größere Werte sind besser)
78.4 77.1 86.4
Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) %
(niedrigere Werte besser)
0.015 0.017 0.0033
Intermodulation distortion, %
(kleinere Werte sind besser)
0.067 0.070 0.053
Stereo crosstalk (Übersprechen), dB
(niedrigere Werte besser)
-77.3 -77.3 -16.4

Die Messwerte des E7505 Master-LS2 sind rekordverdächtig und übertreffen selbst so manche teure Soundkarte. Wenn da nicht ein Haar in der Suppe wäre: Das Übersprechverhalten ist mit -16.4 dB miserabel, hier sind deutlich niedrigere (höhere negative Werte) wünschenswert – wer will schon auf dem linken Kanal hören, was auf dem rechten los ist. Tatsächlich trafen wir ein ähnliches Problem auf dem Albatron Springdale an, sodass wir guter Dinge sind, dass es sich lediglich um einen unbedeutenden Bios-Bug handelt.

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Stabilität
Das MSI E7505 Master-LS2 wurde im DDR200 (Xeon 2.4 GHz/FSB400) sowie DDR266 (Xeon 3.06 GHz/FSB533) Dual-Channel-Mode getestet. Dabei wurde der Stabilitätstest mit aktiviertem Hyper-Threading durchgeführt.

Erwartungsgemäß absolviert der Testkandidat die an ihn gestellten Aufgaben mit Leichtigkeit – passender wäre: Lässigkeit!

Testsetup

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Benchmarks

  MSI K7D Master-L
2xMP2000+
ASUS A7M266-D
2xMP2000+
MSI 860D Pro
2xXeon 2.4 GHz
ohne HT
MSI 860D Pro
2xXeon 2.4 GHz
mit HT
Cinebench 4D XL
Raytracing Singel CPU
22,94 CB 22,89 23,96 CB 24,02
Cinebench 4D XL
Raytracing Dual CPU
37,50 CB
(MP-Factor: 1,63)
38,24
(MP-Factor: 1,67)
40,13 CB
(MP-Factor: 1,67)
46,21
(MP-Factor: 1,92)
TMPGEnc Single 26,502 fps 26,998 fps 27,778 fps 27,473
TMPGEnc Dual 45,045 fps 46,729 fps 44,379 fps 42,472
Mainconcept - 1995 Sec. 1943 Sec. 2195 Sec.
CPUMark 99 140 140 142 143
FPU WinMark 99 9120 9060 8280 8380
Sandra Dhrystone 9218 9206 8901 10.704
Sandra Whetstone/iSSE2 4596 4596 2513/5734 3830/9120
Sandra INT/SSE 18.077 18.067 18.923 22.660
Sandra FPU/SSE 21.207 21.200 23.064 33.382
Sandra Mem/INT 1591 1526 2210 1790
Sandra Mem/FPU 1450 1503 2204 1797
PCMark2002/CPU 4763 4716 5654 5663
Codecreatures Pro 1054* 1098* 1254* 1258*
3DMark2001SE 7584* 7545* 8087* 8055*

*3D-Benchmarks wurden mit einer MSI GeForce3 Ti500 durchgeführt!

  MSI E7505 Master-LS2
2xXeon 2.4 GHz
DDR200/FSB400
ohne HT
MSI E7505 Master-LS2
2xXeon 2.4 GHz
DDR200/FSB400
mit HT
MAGIX
mp3 maker platinum
(Patch 3.03d)
37,58 39,41
Cinebench 4D XL
Shading
19,14 18,93
Cinebench 4D XL
Raytracing Single CPU
24,38 24,38
Cinebench 4D XL
Raytracing Dual CPU
40,97 (MP-Factor: 1,68) 48,26 (MP-Factor: 1,98)
TMPGEnc
Single Threaded
28,85 fps 28,52 fps
TMPGEnc
Multi Threaded
47,17 fps 46,01 fps
Mainconcept 1902 Sekunden 2094 Sekunden
CPUMark 99 149 149
FPU WinMark 99 8340 8070
Sandra Dhrystone 9293 10.730
Sandra Whetstone/iSSE2 2523/5819 3859/9837
Sandra INT/SSE 19.083 22.829
Sandra FPU/SSE 23.232 33.897
Sandra Mem/INT 2206 2205
Sandra Mem/FPU 2200 2192
PCMark2002/CPU 5890 5892
PCMark2002/Memory 5912 5790
Codecreatures
1024x768x32
2332
29.3fps
10.3 Mio
2332
29.3 fps
10.3 Mio
Vulpine GL
1024x768x32
90.5 90.3
3DMark2001SE 12.072 11.956

Insbesondere der Vergleich mit den „alten“ 2.4 GHz Xeons auf dem E7505 Master-LS2 mit dem MSI D860 Pro zeigt, wie unglaublich performant der Dual-Channel-DDR-Unterstatz ist. Auch wenn die alten Rambus-Boards mittlerweile sehr günstig angeboten werden, kann unter Performance-Gesichtspunkten eine Entscheidung ausschließlich zugunsten des moderneren Boards ausfallen – zudem ist das E7505 Master-LS2 in Punkto Ausstattung auf der Höhe der Zeit (USB2.0, AGP8X, Gigabit-Lan, U320, PCI-X). Überaus interessant erscheint der Vergleich mit und ohne Hyper-Threading. Erschien der Einsatz der neuen Technologie auf Single-CPU-Systemen uneingeschränkt empfehlenswert, muss in der Dual-CPU-Welt eine differenzierte Betrachtung herangezogen werden. Je nach Applikation kann Hyper-Threading Vorteile bringen, teilweise ergeben sich jedoch auch Geschwindigkeitseinbußen.

- Seite 19 -

MSI E7505 Master-LS2 mit Xeon 3.06 GHz,
Icebear-Systems Wasserkühlung und
Antec 550 Watt SSI-Netzteil! - 20/21

27.07.2003 by holger
Zur HTML-Ansicht

  MSI E7505 Master-LS2
2xXeon 3.06 GHz
DDR266/FSB533
ohne HT
MSI E7505 Master-LS2
2xXeon 3.06 GHz
DDR266/FSB533
mit HT
MAGIX
mp3 maker platinum
(Patch 3.03d)
47,09 47,46
Cinebench 4D XL
Shading
24,30 24,09
Cinebench 4D XL
Raytracing Single CPU
31,66 31,56
Cinebench 4D XL
Raytracing Dual CPU
53,27 CB (MP-Factor: 1,68) 62,11 (MP-Factor: 1,97)
TMPGEnc
Single Threaded
38,26 fps 38,27 fps
TMPGEnc
Multi Threaded
62,50 fps 60,48 fps
Mainconcept 1489 Sekunden. 1650 Sekunden
CPUMark 99 199 199
FPU WinMark 99 11.100 10.800
Sandra Dhrystone 11.970 13.828
Sandra Whetstone/iSSE2 3365/6957 4991/11.352
Sandra INT/SSE 24.323 29.289
Sandra FPU/SSE 30.032 45.363
Sandra Mem/INT 2416 2444
Sandra Mem/FPU 2599 2551
PCMark2002/CPU 7545 7522
PCMark2002/Memory 7407 7223
Codecreatures
1024x768x32
2424
30.8 fps
10.9 Mio
2422
30.7 fps
10.8 Mio
Vulpine GL
1024x768x32
98.1 97.9
3DMark2001SE 13835 13700

Die Benchmarks mit dem Xeon 3.06 GHz/FSB533 bestätigen die Ergebnisse der alten CPUs – allerdings auf einem wesentlich höheren Performance-Niveau. Demnach skaliert die Xeon-Plattform in Verbindung mit höheren Taktraten und gleichzeitigem Bandbreitenzuwachs beim Speicher- und Prozessor-Interface weiterhin sehr gut. Beinahe zwangsläufig fragt man sich, welche Leistung bei einer Steigerung auf FSB800 und Dual-Channel-DDR400 entfesselt werden würde. Doch bis es im Workstation- und Server-Bereich soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen: Im Professional-Sektor zählt Validität und Reliabilität mehr als das letzte Quäntchen Leistung. Darüber hinaus hält erst jetzt reg. DDR333 im Serverbereich Einzug, ob reg. DDR400 jemals das Licht der Welt erblicken wird, darf zumindest angezweifelt werden – gleichzeitig wird man zum maximalen Speicherausbau wohl in absehbarer Zeit nicht auf registered Speicher verzichten können.

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MSI E7505 Master-LS2 mit Xeon 3.06 GHz,
Icebear-Systems Wasserkühlung und
Antec 550 Watt SSI-Netzteil! - 21/21

27.07.2003 by holger
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Fazit und Empfehlung




MSI E7505 Master-LS2
Bei diesem Board haben wir beinahe nichts zu meckern – der schlechte Stereo crosstalk-Wert stellt lediglich einen kleinen Schönheitsfehler dar, der im Profibereich nicht ausschlaggebend ist und von uns entsprechend berücksichtigt werden muss. Insbesondere das Bundle aus Mainboard, Zero-Channel-Raid und Mini-PCI-Grafikkarte zum Preis von 840 Euro (daraus errechnet sich ein Preisvorteil von ca. 270 Euro im Vergleich zum Einzelkauf der Komponenten) macht das Komplettpaket beinahe zum unschlagbaren Schnäppchen und prädestiniert das System geradezu für den Servereinsatz – eine performantere Grafikeinheit erscheint hier sinnlos, zudem wertet der Zero-Channel-Raid-Controller den onboard U320-Controller deutlich auf.

Insbesondere der direkte Vergleich zum ehemaligen Performance-King „MSI D860 Pro“ auf Rambus-Basis zeigt, wie unglaublich schnell dieses Board ist. Dass die Stabilität tatsächlich „rock solid“ ist, versteht sich im Professional-Segment eigentlich von selbst. Dennoch ist es jedes Mal eindrucksvoll zu sehen, wie lässig ein solches Kraftpaket mit den gestellten Torture-Tests umgeht.




Das Antec EPS TruePower 550 Watt
Im Vergleich zum bereits getesteten ATX-Vertreter musste die EPS-Version unter wesentlich härteren Bedingungen ihre Stabilität unter Beweis stellen: Diesmal lautete die Aufgabe, gleich zwei Xeons mit 3.06 GHz zu befeuern. Erstaunlich lässig bewältigte das Antec die ihm gestellte Aufgabe. Bei geringer Last verhielt sich das Netzteil sehr leise, lediglich unter Volllast waren die beiden Lüfter deutlich hörbar – das Arbeitsgeräusch war jedoch nie aufdringlich oder störend.

Zum Preis von 175 Euro erhält der User ein hervorragendes Produkt, das keine Wünsche offen lässt!

Das Netzteil kann bei frozen-silicon.de zum Preis von Euro 174,90 bestellt werden.




Icebear-Systems Wasserkühlung
Erst die Wasserkühlung ermöglichte ein stressfreies Arbeiten mit den beiden Xeons 3.06 GHz. Die beiden boxed-Kühler verrichten zwar zuverlässig ihre Arbeit, produzieren jedoch einen derart hohen Lärmpegel, dass der Einsatz im Workstation-Bereich in unmittelbarer Nähe zum User zumindest fraglich erscheint – im Server-Einsatz mag es egal sein, wenn die Kühler im dunklen Räumchen vor sich hinlärmen.

Unsere Testergebnisse belegen, dass der Atotech-Kühler sich hervorragend eignet, die beiden Xeons im Zaum zu halten. Alleine der Befüllvorgang ist im Vergleich zu anderen Wasserkühlungen wenig elegant gelöst. Sei es drum, schließlich verzichtet Icebear-Systems bewusst auf einen Ausgleichsbehälter. Besonderes Lob verdienen die Schnellverschlusssysteme der Fittinge – derart einfach und sicher haben wir zuvor noch nie die benötigten Schläuche konfektioniert.

Im Server/Workstationbereich verdient sich das Wasserkühlungsset zum Preis von ca. 450 Euro (abhägig vom Systemaufbau) sehr gute Noten. Alleine die mangelnden Monitoringfähigkeiten (Durchflusskontrolle sowie Messung der Wassertemperatur) fallen negativ auf. Wir meinen, dass eine professionelle Wasserkühlung über ein Fünkchen Eigenintelligenz verfügen sollte; im vorliegenden Falle überwälzt man sämtliche Sicherheitsvorkehrungen auf die Mainboardelektronik sowie die Schutzschaltung der Xeon-Prozessoren.




Unser Dank gilt:




- Seite 21 -


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