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MSI RD480 Neo2 und MSI RX1900 CrossFire im Test - 2/12
13.06.2006 by doelf
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MSI RD480 Neo2: Layout #1
Wir betrachten die Revision 1.A des RD480 Neo2. Das rote PCB im ATX-Format macht einen aufgeräumten Eindruck.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

MSI setzt auf eine klassische Anordnung der Komponenten und ordnet die Stromversorgung hinter dem ATX-Anschlußpanel an, rechts davon folgt der CPU-Sockel, die vier DIMM-Slots für maximal 4 Gigabyte DDR400-Speicher im Dual-Channel Betrieb und, am rechten Rand der Platine, der 24-Pin ATX-Stromanschluß, die beiden ATA133-Anschlüsse und die Floppy-Buchse.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Abstand der Speicherslots zur obersten Grafikkarte ist recht groß, so daß der Arbeitsspeicher getauscht oder erweitert werden kann, ohne die Grafikkarte ausbauen zu müssen. Dies gelingt MSI, da man zu oberst einen PCI-Express x1-Steckplatz anordnet. Oberhalb dieses PCI-Express x1-Steckplatzes sehen wir eine Molex-Buchse, darüber befindet sich der 4-/8-Pin ATX-/EPS-12V-Anschluß.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Ein entsprechend leistungsfähiges Netzteil vorrausgesetzt, sollte das Mainboard auch mit den anspruchsvollsten Grafikkarten zurecht kommen. Auffällig ist der winzige Kühler auf der Northbridge, der im Test nie besonders heiß wurde und zur Kühlung der RD480 voll und ganz ausreicht. Zumindest in Bezug auf die Abwärme der Chipsätze kann NVIDIA von ATi noch etwas lernen.

Die Reichenfolge der Steckplätze sieht wie folgt aus:

  1. PCI-Express x1
  2. PCI-Express x16 (Slave)
  3. -
  4. PCI-Express x1
  5. PCI-Express x16 (Master)
  6. 32-Bit PCI
  7. 32-Bit PCI

Das Handbuch sieht das übrigens etwas anders und beschränkt sich auf einen PCIe x16 sowie drei 32-Bit PCI Slots (siehe Seite E2-24). Der untere PCI-Slot ist orange eingefärbt, dies war bisher ein Zeichen dafür, daß dieser Slot für MSIs W-Lan/Bluetooth-Karten genutzt werden soll. Abgesehen davon handelt es sich um einen ganz normalen 32-Bit PCI-Steckplatz, der bei neueren MSI Mainboards auch nicht mehr gesondert beschrieben wird.

Bei ATi gibt es keine Selector Card, wie man sie auf vielen SLI-Mainboards vorfindet. Mit einer solchen Karte wird der Betrieb zwischen einer Grafikkarte mit 16 PCI-Express Lanes und zwei Karten mit je 8 PCI-Express Lanes umgeschaltet. Dafür steckt bei ATi im Slave-Slot eine Switch-Card, die genau die selbe Funktion hat. Werden zwei Grafikkarten verwendet, entfernt man diese Switch-Card, beim Betrieb mit nur einer Grafikkarte muß die Switch-Card in einem der beiden PCI-Express x16 Slots Stecken. Jedenfalls in der Theorie - dazu später mehr.

Auf dem RD480 Neo2 finden wir drei 3-Pin Lüfteranschlüsse: Zwei davon befinden sich rechts und links oberhalb des CPU-Sockels, der dritte wurde unmittelbar oberhalb der vier Serial-ATA Header angeordnet. Das Mainboard kann die Drehzahl des CPU- und System-Lüfters aufgrund der gemessenen Temperaturen steuern.

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