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MSI RD480 Neo2 und MSI RX1900 CrossFire im Test - 5/12
Probleme
Das MSI RD480 Neo2 schert sich nicht um die Command Rate, es stellt 2T ein, obwohl beim Einsatz von zwei Speicherriegeln auch ein Timing von 1T möglich ist (siehe: Speicher-Guide für den Athlon 64 und Opteron). Doch richtig lustig wird es erst, wenn wir vier Speicherriegel verwenden: Das Mainboard beharrt dann auf DDR200. Nun gut, dann stellt man den Speichertakt eben per Hand auf DDR400 oder DDR333 um - dachten wir. Doch egal welche Taktrate wir manuell auswählten, das RD480 Neo2 legt immer 100 MHz bzw. DDR200 an. Da DDR400 nur mit zwei Speicherriegel möglich war, haben wir unseren 2x 24-Stunden-Volllasttest etwas abgekürzt. Zunächst durfte sich das Mainboard einen Tag lang mit Memtest86+ vergnügen, danach wurde es einen weiteren Tag lang mit Dauerschleifen von Prime95 (Stresstest) und 3DMark2001SE konfrontiert. Das Ergebnis:
Und wie sieht es mit Cool'n'Quiet aus? Sicherlich hat MSI diese Option richtig implementiert:
Nein, nicht wirklich. Unser Athlon 64 3500+ Winchester taktet im Zusammenspiel mit AMDs Athlon 64 Processor Driver 1.3.1 nicht herunter und auch die Spannung bleibt konstant dort, wo CPUz sie vermutet, sie aber bestimmt nicht ist. Auch der S3-Modus, also Suspend-to-RAM, machte nicht wirklich Freude: Das System fuhr herunter, wachte aber nicht mehr auf. Beim Neustart wurde dann die Serial-ATA Festplatte erst beim dritten Anlauf gefunden: Überhaupt hatte das Mainboard ab und an Probleme beim Booten. Während die ATA133-Festplatte immer gefunden wurde, erkannte das RD480 Neo2 die Serial-ATA Festplatte gelegentlich erst nach einer Trennung von Stromnetz. Zudem hat das Mainboard die nervende Angewohnheit, von USB-Sticks booten zu wollen - egal welche Boot-Option im BIOS ausgewählt wurde. Ein weiteres Kapitel betrifft die Grafikkarten: Wird nur eine Grafikkarte eingebaut, soll im zweiten PCI-Express x16 Steckplatz die Selector Card stecken, damit der Grafikkarte auch alle 16 PCI-Express Lanes zur Verfügung stehen. Die Kombination einer Radeon X1900 XT oder X1900 CrossFire mit der Selector Card endeten mit einem schwarzen Bildschirm. Mit einer GeForce 6600 GT oder 6800 ließ sich das System hingegen starten, wurde allerdings die ForceWare installiert, endete der Neustart mit einem Bluescreen: Erst wenn wir die Selector Card entfernten und der Grafikkarte lediglich acht PCI-Express Lanes zuwiesen, funktionierte wieder alles einwandfrei. Eine Rückfrage bei MSI zu diesen Problemen blieb bisher leider ohne Ergebnis.
1. Chipsatz und Lieferumfang |
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