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MSI RD480 Neo2 und MSI RX1900 CrossFire im Test - 1/12
13.06.2006 by doelf
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Wir werden heute MSIs RD480 Neo2-FI im CrossFire-Test vorstellen. Dieses Mainboard verwendet ATis RD480 (1x PCIe x16 bzw. 2x PCIe x8) als Northbridge sowie ULis M1573 als Southbridge. Gemischte Chipsätze hat man lange Zeit nicht mehr gesehen, die letzte Welle traf die AMD-Nutzer zu Anfang der Athlon Ära, als AMDs Irongate Northbridge 751 mit VIAs 82C686A kombiniert wurde. Die Frage, die bei solchen Kombinationen immer gestellt werden muß, ist die nach dem Warum. Und dazu müssen wir einen Blick auf die Chips werfen.
Zuletzt hatten wir uns das MSI RS482M4-ILD angesehen, bei dem MSI ATis RS482 Northbridge mit der SB450 Southbridge des selben Herstellers kombiniert. Dabei gab die SB450 eine ordentliche Vorstellung, lediglich der USB 2.0- und der IDE-Durchsatz fielen vergleichsweise mager aus. Die Serial-ATA Performance lagt auf dem Niveau von Intels ICH5 und VIAs VT8237R. Das ist für eine Mikro-ATX Platine mit Chipsatzgrafik, die zumeist als Grundlage für Büro- oder Wohnzimmer-PCs dienen wird, durchaus akzeptabel. Doch wer ein Mainboard mit CrossFire-Unterstützung erwirbt und bereit ist, um die 1000 € in Grafikkarten zu investieren, erwartet auch von seinem Mainboard etwas mehr. Daher haben sich MSI und andere Mainboard-Hersteller nach Alternativen zur SB450 umgesehen. ATis hauseigene SB600 läßt seit Monaten auf sich warten, doch ULis M1573 war 2005 bereits fertig und bot fast alles, was man von einer modernen Southbridge erwartet. Zudem läßt sich die ULi M1573 über vier PCI-Express Lanes an jede PCI-Express-Northbridge anbinden. Ende 2005, als ULis Übernahme durch NVIDIA noch nicht abzusehen war, erschien die Kombination einer ATi Northbridge mit einer ULi Southbridge noch eine gute Idee zu sein.
Betrachten wir die beiden Southbridges im Vergleich:
| ATi SB450 | ULi M1573 | ULi M1575 | |
| SATA 3 Gb/s | - | - | 4 |
| SATA 1,5 Gb/s | 4 | 4 | - |
| RAID | 0, 1 | 0, 1, 0+1 | 0, 1, 0+1, 5 |
| ATA133 Geräte | 4 | 4 | 4 |
| HD-Audio | ja | ja | ja |
| USB 2.0 | 8 | 8 | 8 |
| PCI v2.3 | 7 | 6 | 6 |
| Software Modem | - | AC'97 2.3 | AC'97 2.3 |
| LAN | - | 1/10/100 Mbps | 1/10/100 Mbps |
ULi bietet zusätzlich zur Ausstattung der ATi SB450 den RAID-Modus 0+1, LAN-Funktionalität sowie ein Soft-Modem, welches aber nur für OEM-Hersteller von Interesse ist. Ein Grund, sich für eine ULi Southbridge zu entscheiden, dürfte zudem der Preis sein, in der Branche gelten ULis Southbridge-Lösungen zudem als problemloser und performanter.
Dennoch muß an dieser Stelle gesagt werden, daß die ULi M1573 Southbridge jemanden, der ein CrossFire-System kaufen möchte, nur bedingt zufriedenstellen kann. Selbst ein Mainboard mit NVIDIAs MCP430 bietet eine bessere Ausstattung und kann mit Gigabit-LAN, ActiveArmor Firewall, vier Serial-ATA 3 Gb/s Ports und den RAID Modi 0, 1, 0+1, 5 auftrumpfen. Eine bessere Wahl erscheint uns die ULi M1575 Southbridge, die pinkompatibel zur M1573 ist, deren Funktionen jedoch um Serial-ATA 3,0 Gb/s und den RAID Modus 5 erweitert. Warum MSI zur M1573 gegriffen hat, können wir nicht wirklich nachvollziehen.
Der Lieferumfang
Im Karton des MSI RD480 Neo2 finden wir:
Auch der Lieferumfang beschränkt sich auf das Nötigste, wer Luxus sucht, ist bei MSIs erster CrossFire-Lösung für AMDs Sockel 939 fehl am Platz.
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13.06.2006 by doelf
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MSI RD480 Neo2: Layout #1
Wir betrachten die Revision 1.A des RD480 Neo2. Das rote PCB im ATX-Format macht einen aufgeräumten Eindruck.
MSI setzt auf eine klassische Anordnung der Komponenten und ordnet die Stromversorgung hinter dem ATX-Anschlußpanel an, rechts davon folgt der CPU-Sockel, die vier DIMM-Slots für maximal 4 Gigabyte DDR400-Speicher im Dual-Channel Betrieb und, am rechten Rand der Platine, der 24-Pin ATX-Stromanschluß, die beiden ATA133-Anschlüsse und die Floppy-Buchse.
Der Abstand der Speicherslots zur obersten Grafikkarte ist recht groß, so daß der Arbeitsspeicher getauscht oder erweitert werden kann, ohne die Grafikkarte ausbauen zu müssen. Dies gelingt MSI, da man zu oberst einen PCI-Express x1-Steckplatz anordnet. Oberhalb dieses PCI-Express x1-Steckplatzes sehen wir eine Molex-Buchse, darüber befindet sich der 4-/8-Pin ATX-/EPS-12V-Anschluß.
Ein entsprechend leistungsfähiges Netzteil vorrausgesetzt, sollte das Mainboard auch mit den anspruchsvollsten Grafikkarten zurecht kommen. Auffällig ist der winzige Kühler auf der Northbridge, der im Test nie besonders heiß wurde und zur Kühlung der RD480 voll und ganz ausreicht. Zumindest in Bezug auf die Abwärme der Chipsätze kann NVIDIA von ATi noch etwas lernen.
Die Reichenfolge der Steckplätze sieht wie folgt aus:
Das Handbuch sieht das übrigens etwas anders und beschränkt sich auf einen PCIe x16 sowie drei 32-Bit PCI Slots (siehe Seite E2-24). Der untere PCI-Slot ist orange eingefärbt, dies war bisher ein Zeichen dafür, daß dieser Slot für MSIs W-Lan/Bluetooth-Karten genutzt werden soll. Abgesehen davon handelt es sich um einen ganz normalen 32-Bit PCI-Steckplatz, der bei neueren MSI Mainboards auch nicht mehr gesondert beschrieben wird.
Bei ATi gibt es keine Selector Card, wie man sie auf vielen SLI-Mainboards vorfindet. Mit einer solchen Karte wird der Betrieb zwischen einer Grafikkarte mit 16 PCI-Express Lanes und zwei Karten mit je 8 PCI-Express Lanes umgeschaltet. Dafür steckt bei ATi im Slave-Slot eine Switch-Card, die genau die selbe Funktion hat. Werden zwei Grafikkarten verwendet, entfernt man diese Switch-Card, beim Betrieb mit nur einer Grafikkarte muß die Switch-Card in einem der beiden PCI-Express x16 Slots Stecken. Jedenfalls in der Theorie - dazu später mehr.
Auf dem RD480 Neo2 finden wir drei 3-Pin Lüfteranschlüsse: Zwei davon befinden sich rechts und links oberhalb des CPU-Sockels, der dritte wurde unmittelbar oberhalb der vier Serial-ATA Header angeordnet. Das Mainboard kann die Drehzahl des CPU- und System-Lüfters aufgrund der gemessenen Temperaturen steuern.
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13.06.2006 by doelf
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MSI RD480 Neo2: Layout #2
Die untere Hälfte des Mainboards beinhaltet die ULi M1573 Souhtbridge mit ihren vier Serial-ATA 1,5 Gb/s Ports, die MSI derart angeordnet hat, daß sie auch den längsten Grafikkarten nicht im Wege sind. Die CMOS-Batterie finden wir zwischen den PCI-Express x16-Slots, der gesockelte BIOS-Chip befindet sich rechts unten auf der Platine, der CLEAR-CMOS Jumper ist mittig am unteren Rand des Mainboards zu verorten. Dort reiht MSI auch die Audio-, Firewire- und USB-Header auf. Neben dem BIOS-Chip findet sich noch Platz für einen weiteren Serial-ATA 2-Port Controller, doch dieser wurde auf unserem Mainboard nicht ausgeführt.
MSI nutzt die LAN-Funktion der ULi Southbridge nur optional und verbaut auf unserem Testmuster stattdessen einen Realtek 8110SB Gigabit-LAN Controller, der via PCI angebunden ist. Dieser Chip befindet sich links vom zweiten PCIe x1-Slot.
Für die Realisierung der High-Definition Audio Funktionalität setzt MSI auf einen zweiten Chip von Realtek, den 8-Kanal HD-Audio Codec ALC880. Der winzige Chip ist links vom oberen 32-Bit PCI-Steckplatz zu sehen.
Der dritte Zusatzchip ist ein VIA VT6306 3-Port Firewire-Controller. MSI führt einen der drei Kanäle über das ATX-Panel aus, für die beiden weiteren Ports müssen entsprechende Brackets erworben werden.
Im Anschlußpanel finden sich zudem:
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13.06.2006 by doelf
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MSI RD480 Neo2: BIOS
Für unseren Test verwendeten wir das BIOS 3.2. Natürlich bietet auch das MSI RD480 Neo2 einen CoreCell Chip für automatische Übertaktungsfunktionen, folgende Übertaktungsstufen bietet MSI dabei an:
Wer lieber selber Hand anlegt, findet folgende Optionen vor:
Nun noch die wichtigsten Speicheroptionen:
Overclocking
Zunächst haben wir überprüfte, ob die Profile für das automatische Übertakten funktionieren:
MSI hat die D.O.T.Profile zwar richtig implementiert, die Einstellung Commander, welche die CPU um 15 Prozent übertaktet, arbeitet aber nicht mehr stabil. Der Bezugstakt liegt hier bei 230,7 MHz.
In einem zweiten Schritt versuchen wir die Grenzen des Mainboards zu erkunden. Wir wollen hierbei keine Übertaktungsrekorde brechen, sondern herausfinden, welcher Bezugstakt bei vollem HT-Takt und 1T Command Rate noch stabil funktioniert. Unsere Versuche endeten bei 225,8 MHz und einem CPU-Takt von 2483,7 MHz:
CPUz hat übrigens einen groben Aussetzer, was die Erkennung die CPU-Spannung des RD480 Neo2 betrifft.
Beim Übertakten sahen wir folgende Leistungssteigerungen:
| TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser) | ||
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 1T;11x225MHz | 137 sec. | |
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 1T;11x200MHz | 147 sec. | |
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Mem/INT; Mem/FPU | ||
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 1T;11x225MHz | 6420 6353 | |
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 1T;11x200MHz | 5716 5647 | |
Das Mainboard ist ein brauchbarer Übertakter, 225 MHz Bezugstakt und 1125 MHz HT-Takt bei einer Command Rate von 1T kann sich durchaus sehen lassen und liegt im Bereich des Asrock 939Dual-SATA2 und des Chaintech S1689.
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Probleme
So weit, so gut. Doch nun müssen wir leider ein weniger erfreuliches Kapitel aufschlagen. Das BIOS 3.2 (wie auch dessen Vorgänger) des RD480 Neo2 ist leider alles andere als ausgereift und auch ansonsten hatten wir mit etlichen Problemen zu kämpfen. Beginnen wir mit der Speicherkompatibilität:
Das MSI RD480 Neo2 schert sich nicht um die Command Rate, es stellt 2T ein, obwohl beim Einsatz von zwei Speicherriegeln auch ein Timing von 1T möglich ist (siehe: Speicher-Guide für den Athlon 64 und Opteron). Doch richtig lustig wird es erst, wenn wir vier Speicherriegel verwenden: Das Mainboard beharrt dann auf DDR200. Nun gut, dann stellt man den Speichertakt eben per Hand auf DDR400 oder DDR333 um - dachten wir. Doch egal welche Taktrate wir manuell auswählten, das RD480 Neo2 legt immer 100 MHz bzw. DDR200 an.
Für die Speichererkennung - MSI: null Punkte.
Da DDR400 nur mit zwei Speicherriegel möglich war, haben wir unseren 2x 24-Stunden-Volllasttest etwas abgekürzt. Zunächst durfte sich das Mainboard einen Tag lang mit Memtest86+ vergnügen, danach wurde es einen weiteren Tag lang mit Dauerschleifen von Prime95 (Stresstest) und 3DMark2001SE konfrontiert. Das Ergebnis:
Und wie sieht es mit Cool'n'Quiet aus? Sicherlich hat MSI diese Option richtig implementiert:
Nein, nicht wirklich. Unser Athlon 64 3500+ Winchester taktet im Zusammenspiel mit AMDs Athlon 64 Processor Driver 1.3.1 nicht herunter und auch die Spannung bleibt konstant dort, wo CPUz sie vermutet, sie aber bestimmt nicht ist.
Auch der S3-Modus, also Suspend-to-RAM, machte nicht wirklich Freude: Das System fuhr herunter, wachte aber nicht mehr auf. Beim Neustart wurde dann die Serial-ATA Festplatte erst beim dritten Anlauf gefunden:
Überhaupt hatte das Mainboard ab und an Probleme beim Booten. Während die ATA133-Festplatte immer gefunden wurde, erkannte das RD480 Neo2 die Serial-ATA Festplatte gelegentlich erst nach einer Trennung von Stromnetz. Zudem hat das Mainboard die nervende Angewohnheit, von USB-Sticks booten zu wollen - egal welche Boot-Option im BIOS ausgewählt wurde.
Ein weiteres Kapitel betrifft die Grafikkarten: Wird nur eine Grafikkarte eingebaut, soll im zweiten PCI-Express x16 Steckplatz die Selector Card stecken, damit der Grafikkarte auch alle 16 PCI-Express Lanes zur Verfügung stehen. Die Kombination einer Radeon X1900 XT oder X1900 CrossFire mit der Selector Card endeten mit einem schwarzen Bildschirm. Mit einer GeForce 6600 GT oder 6800 ließ sich das System hingegen starten, wurde allerdings die ForceWare installiert, endete der Neustart mit einem Bluescreen:
Erst wenn wir die Selector Card entfernten und der Grafikkarte lediglich acht PCI-Express Lanes zuwiesen, funktionierte wieder alles einwandfrei. Eine Rückfrage bei MSI zu diesen Problemen blieb bisher leider ohne Ergebnis.
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13.06.2006 by doelf
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CrossFire Praxis
Um eine CrossFire-Plattform in Betrieb zu nehmen, braucht man normalerweise eine Master-Karte und eine normale Grafikkarte der gleichen Serie, die mit "CrossFire ready" gekennzeichnet ist. Diese Regel gilt aber nicht für ATis Mittelklasse wie z.B. die Radeon X1600 XT, hier reichen zwei "CrossFire ready" Karten aus, es wird keine Masterkarte benötigt. Wir werden für diesen Test eine MSI RX1900XT-VT2D512E als Slave einsetzen und eine MSI RX1900 CrossFire als Master. Da sich der Takt der Slave-Karte am Master orientiert, macht es wenig Sinn, eine Radeon X1900 XTX in einem CrossFire-System zu verwenden.
Sowohl die MSI RX1900XT-VT2D512E, als auch die MSI RX1900 CrossFire arbeiten mit einem Chiptakt von 625 und einem Speichertakt von 725 MHz (DDR1450). Diese Taktraten sind als Referenz anzusehen und können von Karte zu Karte ein wenig anders ausgelegt sein. Die MSI RX1900 CrossFire wird im unteren PCIe x16-Steckplatz verbaut, die MSI RX1900XT-VT2D512E im oberen. Danach werden beide Karten mit einem DVI-Kabel verbunden, das in der Funktion mit der SLI-Bücke von NVIDIA vergleichbar ist. ATis Lösung ist allerdings aufwendiger in der Montage, da 6 Befestigungsschrauben auf der Rückseite der Grafikkarten angezogen werden müssen und das Verbindungskabel sehr steif ist.
Sobald die Karten im CrossFire-Betrieb laufen, steht nur noch ein Monitorausgang zur Verfügung. ATi ermöglicht es, zwischen dem CrossFire- und dem Multimonitor-Betrieb im Catalyst Control Center umzuschalten, ohne daß der Computer neu gestartet werden muß. Allerdings dauert ein solcher Umschaltvorgang zuweilen gut 20 Sekunden.
Während der Installation regelt zwar die Master-Karte ihren Lüfter herunter, der Lüfter der Slave-Karte rotiert jedoch mit voller Drehzahl und sorgt für eine Geräschkulisse von 58,9 dB(A). Erst wenn Windows, das .NET-Framework und der Catalyst vollständig installiert wurden, beendet ATi diese Folter und auch der Lüfter der Slave-Karte regelt wieder ganz normal.
Im CrossFire-Betrieb erwies sich die Lüfterregelung der Karten als zu scharf eingestellt. Beide Karten regeln die Lüftergeschwindigkeit unabhängig voneinander, so daß die Lüfter im Abstand weniger Sekunden rauf oder runterregeln. Dabei wurde im 3D-Test ein Schalldruck von 44,0 bis 51,8 dB(A) aufgebaut, die Lautstärke beider Karten mit voller Lüfterdrehzahl liegt bei 61,5 dB(A).
| Schallpegel in db(A), Abstand 1 m | ||
| MSI RX1900XT 2D | 42,5 | |
| MSI RX1900XT 3D Stufe 1 | 42,5 | |
| MSI RX1900XT 3D Stufe 2 | 43,0 | |
| CrossFire X1900 2D | 44,0 | |
| CrossFire X1900 3D Stufe 1 | 44,0 | |
| CrossFire X1900 3D Stufe 2 | 45,7 | |
| MSI RX1900XT 3D Stufe 3 | 45,8 | |
| CrossFire X1900 3D Stufe 3 | 47,0 | |
| CrossFire X1900 3D Stufe 4 | 47,8 | |
| CrossFire X1900 3D Stufe 5 | 48,5 | |
| MSI RX1900XT 3D Stufe 4 | 48,8 | |
| CrossFire X1900 3D Stufe 6 | 51,8 | |
| MSI RX1900XT Max | 59,0 | |
| CrossFire X1900 Max | 61,5 | |
Ein CrossFire-System ist mit Sicherheit nichts für die Freunde leiser Rechner, dafür kann es mit einer Ablufttemperatur von 58°C als Heizlüfter eingesetzt werden. Positiv finden wir, daß MSI die heiße Abluft der Grafikkarten direkt aus dem Rechner schafft, so daß sich das Innere des PC nicht besonders stark erhitzt.
Auch die Anforderungen an das Netzteil sind gewaltig, bzw. sie waren es, da ATi die "Power supply notes" von den eigenen Webseiten entfernt hat. Dort wurde bisher für den Betrieb einer einzelnen Radeon X1900 XT ein 450 Watt Netzteil mit 30 A auf der +12 V Schiene (+12 V combined) gefordert, für ein CrossFire-System mit einer X1900 XT und einer X1900 CrossFire setzte ATi ein 550 Watt Netzteil mit 38 A auf der +12 V Schiene vorraus. Für unseren Test verwendeten wir verschiedene Netzteile, darunter auch ein be quiet! BQT P6 mit lediglich 520 Watt Leistung und 33 A auf der +12 V Schiene. Dieses Netzteil hatte mit dem CrossFire-Systeme keinerlei Probleme, der Verbrauch zeigte Spitzen von maximal 410 Watt. In Kombination mit einem schnellen Dual-Core Prozessor von Intel und weiteren Festplatten könnte das jedoch schon anders aussehen.
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13.06.2006 by doelf
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Testsetup
Die mit fetter Schrift hervorgehobenen Komponenten wurden für die Benchmarks verwendet:
Soundcheck
Wir haben ja bereits einige Mainboards mit einer HD-Audio Lösung von Realtek getestet. Zum Vergleich lassen wir das
Asus A8N-SLI Deluxe antreten, welches den 8-Kanal AC97 Audio-Codec ALC850 verwendet, sowie MSIs K8N SLI Platinum, welches dank SoundBlaster Live 24-Bit von Creative das technisch derzeit machbare demonstiert:
| RMAA 5.0 | MSI RD480 Neo2 |
Asus A8N-SLI |
MSI K8N-SLI |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere=besser) |
+0,25;-0,32 | +0.19;-0.83 | +0.08;-0.20 |
| Noise level, dBA Eigen-Rauschpegel (niedriger=besser) |
-85.0 | -74.2 | -98.9 |
| Dynamic range, dBA Dynamik-Bereich (größer=besser) |
85.8 | 74.7 | 90.4 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedriger=besser) |
0.0051 | 0.054 | 0.0057 |
| Intermodulation distortion, % (niedriger=besser) |
0.023 | 0.065 | 0.017 |
| Stereo crosstalk, dB Übersprechen (niedriger=besser) |
-85.5 | -78.1 | -99.0 |
Wie zu erwarten ordnet sich die HD-Audio Lösung auf dem MSI RD480 Neo2 zwischen den beiden Mitbewerbern ein und zeigt ein gutes Ergebnis mit kleinen Schwächen bei der Frequenzgang (Frequency response).
USB 2.0-Performance
Mit SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50) nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen Firewire-/USB 2.0-Case (Avance iFire2) befindet sich eine 2,5" Notebookfestplatte mit 40 GB und 4200 U/Min von IBM (IC25N040AT), wir schließen diese via USB 2.0 an die Testkandidaten an und messen die Performance:
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): USB 2.0 Sequential Read; Sequential Write | ||
| MSI RD480 Neo2 ULi 1573 BIOS 3.2 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1695/1567 BIOS 1.20 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Chaintech S1689 ULi 1689 BIOS 3.0 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| MSI K8N-SLI nForce4 SLI BIOS 3.1 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8N-SLI nForce4 SLI BIOS 1006 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Albatron PX915G4 Intel i915G | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asrock K8-Combo ULi 1689 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 20 MB/s 20 MB/s | |
| EPoX 8RDA6+ nForce 2 GB | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 18 MB/s 19 MB/s | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.2 | 18 MB/s 16 MB/s | |
| Albatron K8SLI nForce4SLI BIOS 1.10 | 17 MB/s 17 MB/s | |
| Albatron K8Ultra-U ULi 1689 BIOS 1.04 | 17 MB/s 17 MB/s | |
Das MSI RD480 Neo2 (rot) zeigt eine vorbildliche Leistung und erfüllt unsere Erwartungen voll und ganz. Insbesondere der Vergleich zum MSI RS482M4-ILD mit ATis SB450 (orange) zeigt, daß die ULi Southbridge eine deutlich bessere USB-Leistung bietet.
Firewire-Performance
Auch diese Messung führen wir mit SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50) durch. Abermals setzen wir das externe Firewire-/USB 2.0-Case (Avance iFire2) mit der 2,5" Notebookfestplatte mit 40 GB und 4200 U/Min von IBM (IC25N040AT) ein:
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Firewire Sequential Read; Sequential Write | ||
| MSI RD480 Neo2 ULi 1573 BIOS 3.2 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.2 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8N-SLI nForce4 SLI BIOS 1006 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| EPoX 8RDA6+ nForce 2 GB | 20 MB/s 20 MB/s | |
| MSI K8N-SLI nForce4 SLI BIOS 3.1 | 19 MB/s 20 MB/s | |
Fast alle Mainboards setzen auf VIAs VT6306 Firewire Controller und so ist es auch nicht verwunderlich, daß bezüglich des Datendurchsatzes kaum Unterschiede auftreten.
IDE-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir die IDE-Burstrate getestet. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:
| HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen) | ||
| MSI K8NGM2-IL SATA2/MCP410 BIOS 1.0 | 136.1 MB/s | |
| Asus A8N-VM CSM SATA2/MCP430 BIOS 0506 | 136.1 MB/s | |
| Chaintech VNF4 S-ATA/nForce4Ultra BIOS 3.0 | 134.4 MB/s | |
| MSI K8N-SLI S-ATA/nForce4 BIOS 3.1 | 134.3 MB/s | |
| Albatron K8SLI S-ATA/nForce4SLI BIOS 1.10 | 134.2 MB/s | |
| Asus A8N-SLI S-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 134.2 MB/s | |
| MSI RD480 Neo2 SATA/ULi1573 BIOS 3.2 | 133,7 MB/s | |
| Asrock 939Dual-SATA2 S-ATA2/JMicron BIOS 1.20 | 128.6 MB/s | |
| EPoX 8KDA3+ S-ATA/nForce3 | 124.3 MB/s | |
| Chaintech S1689 P-ATAT/ULi 1689 BIOS Beta 0518 | 123.6 MB/s | |
| Albatron K8SLI P-ATA/nForce4SLI BIOS 1.10 | 123.5 MB/s | |
| Chaintech VNF4 P-ATA/nForce4Ultra BIOS 3.0 | 123.5 MB/s | |
| Asus A8N-SLI P-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 123.5 MB/s | |
| MSI K8N-SLI P-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 123.4 MB/s | |
| Asrock 939Dual-SATA2 P-ATA/1695/1567 BIOS 1.20 | 123.0 MB/s | |
| Albatron PX875P S-ATA/ICH5 | 122.9 MB/s | |
| Asus A8V-E S-ATA/VT8237R | 121.8 MB/s | |
| MSI RS482M4-ILD S-ATA/SB450 BIOS 1.2 | 120.9 MB/s | |
| Albatron PX915G4 S-ATA/ICH6 | 120.8 MB/s | |
| MSI K8NGM2-IL P-ATA/MCP410 BIOS 1.0 | 120.0 MB/s | |
| Asus A8V-E P-ATA/VT8237R | 119.8 MB/s | |
| Asus A8N-VM CSM PATA/MCP430 BIOS 0506 | 118.7 MB/s | |
| MSI RD480 Neo2 ATA133/ULi1573 BIOS 3.2 | 117,9 MB/s | |
| EPoX 8KDA3+ P-ATA/nForce3 | 117.1 MB/s | |
| Chaintech S1689 S-ATAT/ULi 1689 BIOS Beta 0518 | 112.0 MB/s | |
| Asrock 939Dual-SATA2 S-ATA/1695/1567 BIOS 1.20 | 110.7 MB/s | |
| Albatron PX915G4 P-ATA/ITE | 105.9 MB/s | |
| MSI RS482M4-ILD P-ATA/SB450 BIOS 1.2 | 105.8 MB/s | |
| Asus A8N-SLI S-ATA/SI RAID | 100.0 MB/s | |
| Albatron PX875P P-ATA/ICH5 | 92.0 MB/s | |
| Albatron PX915G4 P-ATA/ICH6 | 91.4 MB/s | |
Die ATA133- und SATA-Burstraten sind gut, die ULi 1573 Southbridge (rot) ist ATis SB450 (orange) auch in diesen Disziplinen eindeutig überlegen.
CPU-, Bus- und Speichertakt
Nicht immer treffen die Mainboardhersteller die Taktraten genau, recht häufig verrechnet man sich ein wenig nach oben, wodurch derart übertaktete Mainboards in Benchmarks einen Vorteil haben. Wie sieht es bei unserem Testkandidaten aus?
| Taktraten | Asus A8N-SLI |
Chaintech VNF4-Ultra |
MSI K8N-SLI |
MSI RD480 Neo2 |
| CPU-Takt Soll: 2200 MHz |
2211.35 | 2210.1 | 2210.3 | 2211.0 |
| Speicher-Takt Soll: 200 MHz |
201.03 | 200.9 | 200.9 | 201.0 |
| Übertaktung | 0.52% | 0.46% | 0.47% | 0.50% |
MSI übertaktet das RD480 Neo2 von Hause aus um ein halbes Prozent, wir werden diesen Vorteil - wie bei den anderen Kandidaten auch - im Rahmen der Benchmarks wieder herausrechnen.
MSI RD480 Neo2 und MSI RX1900 CrossFire im Test - 8/12
13.06.2006 by doelf
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CPU- und Speicher-Performance
Untersuchen wir zunächst die CPU-Leistung mit SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50):
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE | ||
| MSI K8N-SLI nForce4SLI BIOS 3.1 | 10195 3479 4506 | |
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506 | 10177 3475 4498 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 10147 3464 4485 | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0 | 10143 3462 4485 | |
| Albatron K8SLI nForce4SLI BIOS 1.10 | 10132 3459 4478 | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1695/1567 BIOS 1.20 | 10123 3457 4424 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 10114 3454 4468 | |
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 BIOS 3.2 | 10113 3429 4467 | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0 | 10104 3450 4455 | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.3B2 | 10054 3440 4447 | |
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): INT/SSE; FPU/SSE | ||
| MSI K8N-SLI nForce4SLI BIOS 3.1 | 21007 22607 | |
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506 | 20979 22572 | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0 | 20924 22500 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 20923 22501 | |
| Albatron K8SLI nForce4SLI BIOS 1.10 | 20890 22469 | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1695/1567 BIOS 1.20 | 20873 22453 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 20858 22434 | |
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 BIOS 3.2 | 20854 22411 | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0 | 20836 22411 | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.3B2 | 20778 22348 | |
Das MSI RD480 Neo2 beginnt die Leistungsprüfung im unteren Drittel des Testfeldes. Drückt der hohe Speicherdurchsatz auf die CPU-Leistung?
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Mem/INT; Mem/FPU | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006; 1T | 5898 5817 | |
| MSI K8N-SLI nForce4SLI BIOS 3.1; 1T | 5885 5830 | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1695/1567 BIOS 1.20; 1T | 5883 5825 | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0; 1T | 5849 5785 | |
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506; 1T | 5844 5807 | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0; 1T | 5834 5800 | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.3B2; 1T | 5692 5597 | |
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 BIOS 3.2; 1T | 5687 5619 | |
| Albatron K8SLI nForce4SLI BIOS 1.10; 1T | - - | |
Nein, eher nicht. Der Speicherdurchsatz des MSI RD480 Neo2 fällt sehr mager aus.
| Cinebench 2003: CPU-Test (Rendering) | ||
| Asrock 939Dual-SATA2 1695/1567 BIOS 1.20 | 310 | |
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506 | 309 | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0 | 308 | |
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 BIOS 3.2 | 307 | |
| Albatron K8SLI nForce4SLI BIOS 1.10 | 307 | |
| MSI K8N-SLI nForce4SLI BIOS 3.1 | 307 | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0 | 307 | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.3B2 | 306 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 305 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 302 | |
| Super PI: 1M (niedrigere Werte sind besser) | ||
| MSI RD480 Neo2 ATi RD480/ULi 1573 BIOS 3.2 | 39 sec. | |
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506 | 39 sec. | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1695/1567 BIOS 1.20 | 39 sec. | |
| Albatron K8SLI nForce4SLI BIOS 1.10 | 40 sec. | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.3B2 | 40 sec. | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0 | 40 sec. | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0 | 41 sec. | |
| MSI K8N-SLI nForce4SLI BIOS 3.1 | 41 sec. | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 41 sec. | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 41 sec. | |
Bei Cinebench 2003 und Super PI kann das MSI RD480 Neo2 eher überzeugen und findet sich auf den vorderen Plätzen wieder.
MSI RD480 Neo2 und MSI RX1900 CrossFire im Test - 9/12
13.06.2006 by doelf
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3D-Spiele
Für diese reinen Performancevergleiche greifen wir auf bekannte 3D-Benchmarksuiten zurück, mit denen jeder Benutzer zu Hause unsere Ergebnisse einfach nachstellen kann. Auch wenn diese rein synthetischen Benchmarks mit der tatsächlichen Performance einzelner Spiele wenig gemein haben, läßt sich anhand ihrer hohen Anforderungen die Leistungsfähigkeit eines Mainboards bzw. Chipsatzes gut einschätzen.
| 3DMark03 (Build 3.6.0) | ||
| MSI RS482M4-ILD 1x 6600GT BIOS 1.3B2 | 8216 | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1x GT6600 BIOS 1.20 | 8213 | |
| Asus A8N-VM CSM 1x 6600GT BIOS 0506 | 8192 | |
| MSI K8N-SLI 1x GT6600 BIOS 3.1 | 8184 | |
| MSI RD480 Neo2 1x 6600GT BIOS 3.2 | 8181 | |
| MSI K8NGM2-IL 1x 6600GT BIOS 1.0 | 8181 | |
| Albatron K8SLI 1x GT6600 BIOS 1.10 | 8174 | |
| Asus A8N-SLI 1x GT6600 BIOS 1006 | 8171 | |
| Chaintech VNF4 1x GT6600 BIOS 3.0 | 8169 | |
Neuere Treiber sind oft dafür verantwortlich, daß neuere Mainboards in den Benchmarklisten nach oben rutschen. Dem ist hier nicht so, da alle Mainboards mit der Forceware 71.84 getestet wurden. Dem MSI RD480 Neo2 scheint das nicht zu schmecken, denn es bleibt im Mittelfeld stecken.
| 3DMark05 (Build 1.2.0) | ||
| Chaintech VNF4 1x GT6600 BIOS 3.0 | 3544 | |
| MSI K8N-SLI 1x GT6600 BIOS 3.1 | 3543 | |
| Asus A8N-SLI 1x GT6600 BIOS 1006 | 3541 | |
| Albatron K8SLI 1x GT6600 BIOS 1.10 | 3503 | |
| Asus A8N-VM CSM 1x 6600GT BIOS 0506 | 3445 | |
| MSI RS482M4-ILD 1x 6600GT BIOS 1.3B2 | 3419 | |
| MSI RD480 Neo2 1x 6600GT BIOS 3.2 | 3360 | |
| MSI K8NGM2-IL 1x 6600GT BIOS 1.0 | 3299 | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1x GT6600 BIOS 1.20 | 3276 | |
Bei 3DMark2005 gibt es eine MSI-Versammlung am unteren Ende des Testfeldes: Das MSI RD480 Neo2 ordnet sich zwischen MSI K8NGM2-IL und MSI RS482M4-ILD ein. Daß MSI sowas auch besser kann, zeigt das MSI K8N-SLI, welches eine Spitzenposition erzielt.
| Aquamark03: GFX | ||
| Asus A8N-VM CSM 1x 6600GT BIOS 0506 | 7720 | |
| MSI RS482M4-ILD 1x 6600GT BIOS 1.3B2 | 7692 | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1x GT6600 BIOS 1.20 | 7678 | |
| Asus A8N-SLI 1x GT6600 BIOS 1006 | 7672 | |
| MSI K8N-SLI 1x GT6600 BIOS 3.1 | 7662 | |
| Chaintech VNF4 1x GT6600 BIOS 3.0 | 7654 | |
| MSI K8NGM2-IL 1x 6600GT BIOS 1.0 | 7653 | |
| Albatron K8SLI 1x GT6600 BIOS 1.10 | 7650 | |
| MSI RD480 Neo2 1x 6600GT BIOS 3.2 | 7624 | |
Aquamark03 ist der vorläufige Tiefpunkt für das MSI RD480 Neo2: Am Ende des Testfeldes scheint sich das Mainboard nach ATi-Karten zu sehnen. Nun gut, beginnen wir mit dem CrossFire-Test.
MSI RD480 Neo2 und MSI RX1900 CrossFire im Test - 10/12
13.06.2006 by doelf
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3D-Spiele: CrossFire
Die Frage, ob CrossFire etwas bringt, ist falsch gestellt. Sie müßte lauten "Bei welchen Spielen bringt CrossFire etwas?", denn nicht jedes Spiel profitiert von dieser Technik. Wir haben zur Klärung drei aktuelle 3D-Shooter und einige Standard Benchmarks herangezogen.
| 3DMark03 (Build 3.6.0) | ||
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 27819 | |
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 16477 | |
Im CrossFire-Betrieb steigert sich die Leistung unter 3DMark03 bezogen auf den Einzelbetrieb einer Radeon X1900 XT auf 168,84% - das kann sich sehen lassen.
| 3DMark05 (Build 1.2.0) | ||
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 10643 | |
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 9619 | |
Bei 3DMark05 sieht das Ergebnis nicht ganz so gut aus, hier erzielen wir 110,65%, wenn wir das Resultat des Einzelbetriebes einer Radeon X1900 XT mit 100% definieren.
| Aquamark03 | ||
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 74396 | |
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 73456 | |
Der CrossFire-Betrieb kann bei Aquamark03 keinen Blumentop gewinnen - 101,28% sind fast nur eine Messtoleranz.
| F.E.A.R.: 1280x1024; 4xAA + 16xAF | ||
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 52,74 | |
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 45,77 | |
Mit nur 86,78% der Urspungsleistung entpuppt sich CrossFire für F.E.A.R. als Performancekiller. Was passiert, wenn wir die Auflösung anheben?
| F.E.A.R.: 1600x1200; 4xAA + 16xAF | ||
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 44,78 | |
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 30,85 | |
Die Performance bricht noch weiter ein, nur noch 68,89% der Leistung mit einer einzelnen Radeon X1900 XT werden erreicht. F.E.A.R. Spieler sollten einen Bogen um CrossFire machen.
| The Chronicles of Riddick (1280x960 / 4xAA + 16xAF / PS2.0 / No Sound / Sodini01) | ||
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 111,57 | |
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 79,25 | |
Ganz anders sieht es bei Riddick aus: Mit CrossFire erreichen wir 140,78% der Leistung, welche wir mit einer Karte gemessen haben.
| The Chronicles of Riddick (1600x1200 / 4xAA + 16xAF / PS2.0 / No Sound / Sodini01) | ||
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 111,05 | |
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 75,38 | |
Bei höherer Auflösung steigt die Leistung sogar auf 147,32% des Ursprungswertes. Riddick ist ein klarer Gewinner bei CrossFire-Systemen.
| UT2004 (1280x1024 / 4xAA + 16xAF / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2) | ||
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 54,70 | |
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 54,21 | |
UT2004 spricht nur minimal auf CrossFire an, bei 100,90% kann man kaum von eine Zugewinn sprechen.
| UT2004 (1600x1200 / 4xAA + 16xAF / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2) | ||
| MSI RD480 Neo2 2x X1900XT BIOS 3.2 | 51,77 | |
| MSI RD480 Neo2 1x X1900XT BIOS 3.2 | 51,12 | |
Auch bei 1600x1200 liegt die CrossFire-Performance mit 101,27% nur knapp über einer Messtoleranz.
Ähnlich wie bei NVIDIAs SLI-Technik kann sich auch CrossFire positiv, negativ oder gar nicht auswirken. Der Unterschied besteht allerdings darin, daß NVIDIA deutlich mehr Spiele und Anwendungen unterstützt als ATi - hier macht sich NVIDIAs Entwicklungsvorsprung deutlich bemerkbar.
MSI RD480 Neo2 und MSI RX1900 CrossFire im Test - 11/12
13.06.2006 by doelf
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Encoding
Zuletzt lassen wir noch zwei Video-Encoder über ein AVI-Capture laufen und messen die benötigte Zeit. Da für neue Chipsätze zumeist auch neue Treiberpakete erforderlich sind, sehen wir hier deutliche Schwankungen, z.B. aufgrund eines verbesserten IDE-Transfers:
| TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Asus A8N-VM CSM GF6150/MCP430 BIOS 0506 | 143 sec. | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 144 sec. | |
| MSI RD480 Neo2 1x 6600GT BIOS 3.2 | 145 sec. | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0 | 146 sec. | |
| MSI K8N-SLI nForce4SLI BIOS 3.1 | 146 sec. | |
| MSI RS482M4-ILD Radeon Xpress 200 BIOS 1.3B2 | 146 sec. | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 147 sec. | |
| MSI K8NGM2-IL GF6100/MCP410 BIOS 1.0 | 148 sec. | |
| Asrock 939Dual-SATA2 1695/1567 BIOS 1.20 | 148 sec. | |