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Intel Pentium D 805: Dual-Core Schnäppchen für Übertakter - 1/8
02.06.2006 by doelf
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Intel macht bei Dual-Core Prozessoren mächtig Druck - vor allem auf die Preise. Während man derzeit für AMDs Einstiegsmodell Athlon 64 X2 3800+ (2x 2000 MHz) ca. 285 € auf dem Tisch legen muß (boxed), bekommt man Intels Pentium D 820 (2x 2800 MHz) bereits für 220 &euro (boxed). Noch preiswerter ist der Nachfolger des Pentium D 820, der D 930 (2x 3000 MHz) mit Presler-Kern, der bereits unter 200 &euro (boxed) gehandelt wird. Es gibt zwar auch einen Pentium D 920 (2x 2800 MHz), doch diese CPU läuft gerade aus und ist zumeist sogar etwas teurer als der D 930.
Doch nicht der Pentium D 930 ist der aktuelle Doppelkern-Preisbrecher, sondern der Pentium D 805, der in der boxed Variante gerade einmal 126 € kostet!
Und was genau bekommt man von Intel für knapp 130 €?
Der Pentium D 805 wird im 90 nm Herstellungsprozess gefertigt und hat einen Smithfield Doppelkern. Jeder CPU-Core verfügt über 1 MByte L2-Cache und taktet mit 2,66 GHz. Um 2,66 GHz zu erreichen, verwendet Intel einen Grundtakt von 133 MHz sowie einen Multiplikator von 20, der Frontsidebus liegt bei 4x 133 MHz = 533 MHz. Der hohe Multiplikator ist bei Übertaktungsversuchen gleichzeitig nützlich und hinderlich, da die Erhöhung des Bustaktes gleich zwanzigfach zu Buche schlägt:
Das Wunschziel jedes Übertakters dürfe das Erreichen von 800 MHz Frontsidebus und 4000 MHz CPU-Takt sein, doch eine Übertaktung von 1333,33 MHz erscheint uns mehr als unwahrscheinlich. Der schnellste Prozessor mit Smithfield Core ist der Pentium D 840, der es gerade einmal auf 3,2 GHz bringt. Lediglich die Dual-Core Prozessoren mit Presler Kern werden auch mit 3,4 GHz (Pentium D 950) und 3,6 GHz (Pentium D 960) angeboten. Das theoretische Übertaktungspotential sollte somit bei 3,2 GHz und FSB640 ziemlich erschöpft sein, durch das Anheben der CPU-Spannung könnten vielleicht noch 3,4 GHz erreicht werden.
Der Pentium D 805 bietet mit EM64T 64-Bit Unterstützung, durch das Execute-Disable-Bit soll die Ausführung von Schadsoftware unter Windows XP SP2 verhindert werden. Die Energiesparfunktion EIST wurde nicht implementiert, was nicht wirklich überrascht, da Intel die Taktrate bisher immer nur auf 2,8 GHz absenkte und der Pentium D 805 ja bereits im Standardtakt unter diesem Wert liegt. Auch Intels Virtualisierungstechnologie gibt es nicht, diese ist den in 65 nm Strukturgröße gefertigten Prozessoren vorbehalten.
Der Pentium D 805 ist keineswegs ein sparsamer Prozessor, er wird von Intel genau wie der Pentium D 820 mit einer TDP von 95 Watt angegeben. Damit liegt er mit Standardtakt allerdings noch deutlich unter dem Pentium D 830 und 840, die beide eine TDP von 130 Watt aufweisen. Die CPU-Spannung liegt zwischen 1,20 und 1,40 Volt, unser Modell liegt mit 1,276 Volt in der unteren Hälfte dieser Bandbreite. Der Lüfter des beigepackten Kühlers arbeitet mit 0,42 A - auch daß zeigt, daß diese CPU nicht wirklich leicht zu kühlen ist.
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02.06.2006 by doelf
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Die richtige Plattform
Intel hat vor einiger Zeit damit begonnen, Plattformen zu vermarkten. Zu einer Plattform gehören Prozessor und Chipsatz, so daß mit dem Erscheinen eines neuen Prozessors auch ein neuer Chipsatz einherging. Während dieser neue Chipsatz auch mit älteren Prozessoren zurechtkommt, konnten die neuen Prozessoren nicht mit älteren Chipsätzen betrieben werden. Aus diesem Grund sind Mainboards mit Chipsätzen der 915er und 925er Familie nicht für den Betrieb mit Dual-Core Prozessoren geeignet. Einige Hersteller, z.B. Asrock, haben ihre 865er Platinen für Dual-Core Prozessoren freigegeben, doch hier muß man die Kompatibilität für den jeweiligen Einzelfall überprüfen.
Grundsätzlich geeignet sind Mainboards mit Chipsätzen der 945er und 975er Familie, auch die meisten Modelle mit NVIDIA Chipsatz sollten keine Probleme mit den Dual-Core Prozessoren der 800er-Serie haben - hier werden bei etwas älteren Mainboards jedoch die CPUs der 900er-Serie nicht unterstützt. Wer einen Chipsatz von ATi, SiS oder VIA verwendet, sollte wieder einen Blick auf die Freigaben des Mainboardherstellers werfen.
Wir haben den Pentium D 805 erfolgreich mit folgenden Mainboards im Dual-Core Betrieb testen können:
MSI hat das P4N SLI-FI zwar immer noch nicht für den Pentium D 805 freigegeben, doch das liegt nur daran, daß diese Kombination bisher nicht getestet wurde. Wir haben dies für MSI übernommen und können den Besitzern dieses Mainboards Entwarnung geben: Sowohl mit dem BIOS 3.2 als auch mit der neuen Version 3.3 arbeitet der Pentium D 805 einwandfrei.
Testsetup
Wir haben uns für folgendes Setup entschieden, da das MSI P4N SLI-FI die passenden Teiler für einen flexiblen Einsatz von DDR2-800 Arbeitsspeicher bietet. Die mit fetter Schrift hervorgehobenen Komponenten wurden für die Benchmarks verwendet:
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02.06.2006 by doelf
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Overclocking
Die Stunde der Wahrheit ist gekommen: Wie hoch läßt sich der Pentium D 805 übertakten? Wir verifizieren die Durchläufe jeweils mit einer 6-stündigen Testschleife aus Prime95 und 3DMark2001SE. Der höchste stabile Takt mit Standard-Spannung und der höchste stabile Takt mit angehobener Spannung wird mit einem 24-stündigen Testlauf geprüft.
Hier nun die Ergebnisse:
Ein Mehrtakt von 833,34 MHz mit der Default VCore unserer CPU von 1,267 Volt ist schon recht ordentlich. Ein Zuwachs von 967,34 MHz bei 1,356 Volt gefällt uns sogar noch besser und macht Lust auf mehr. Oberhalb von 3634 MHz können wir zwar noch booten, auch Windows startet einwandfrei und einige Benchmarks laufen, doch dann scheitert der Prozessor am Stabilitätstest.
Uns ist bekannt, daß einige Testberichte mehr als 4 GHz versprechen und dabei den Anschein erwecken, daß ein solch hoher Takt problemlos zu erreichen sei. Wäre dem so, hätte Intel mit Sicherheit schon vor langer Zeit einen Pentium D 850, 860 und höher nachgereicht. Auch der Umstand, daß der Pentium D 805 mit der Revision B0 des Smithfield Kerns ausgeliefert wird, garantiert noch lange keine 4 GHz. Es mag einige CPUs geben, die sich etwas höher takten lassen als unser Testmuster, doch etliche Prozessoren werden sicherlich bereits an der 3 oder 3,2 GHz Grenze scheitern. Sicherlich, die Chancen stehen gut, aber eine Garantie gibt es nicht.
Stromverbrauch
Kommen wir nun zur Schattenseite der Takterhöhung: Mit steigender Taktrate und vor allem mit steigender CPU-Spannung steigt auch der Verbrauch des Pentium D 805 deutlich an. Zunächst messen wir den Gesamtverbrauch des Testsystems ohne CPU-Last, angegeben wird der durchschnittliche Verbrauch nach einer Messperiode von 20 Minuten:
| IDLE Leistungsaufnahme des Gesamtsystems in Watt (geringere Werte sind besser) | ||
| Pentium 4 EE 3,46 GHz DDR2-800 | 111 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 125 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 132 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 142 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 146 | |
Zum Vergleich führen wir zwei Single-Core Prozessoren an: Der Pentium 4 560 mit 3,6 GHz Taktrate und Prescott Kern ist ein ziemlicher Stromschlucker, der Pentium 4 Extreme Edition 3,46 GHz ist deutlich genügsamer. Bereits im IDLE-Betrieb steigt der Verbrauch des Pentium D 805 beim Übertakten um deutliche 17 Watt an.
Im zweiten Durchgang messen wir den Stromverbrauch des Gesamtsystems bei CPU-Volllast. Die Last erzeugen wir mit dem Stresstest von Prime95, wobei die Option für maximale CPU-Last und Hitzeentwicklung gewählt wurde, sowie SiSoft Sandras Burn-In (CPU-Tests). Beide Programme zuammen generieren eine 100-prozentige Auslastung der beiden Kerne. Angegeben werden die Spitzenwerte der Messungen:
| Last Leistungsaufnahme des Gesamtsystems in Watt (geringere Werte sind besser) | ||
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 206 | |
| Pentium 4 EE 3,46 GHz DDR2-800 | 214 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 222 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 236 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 257 | |
Während der Pentium D 805 im Standardtakt zwar nicht besonders sparsam, aber doch noch recht zahm ist, übertrifft er bei 3,647 GHz sogar den Pentium 4 560 um 21 Watt. Der Verbrauch steigt im Vergleich zum Default-Takt um satte 51 Watt an - das schreit nach einer guten Kühlung und einem stabilen Netzteil!
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02.06.2006 by doelf
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CPU- und Speicher-Performance
Betrachten wir nun die Performance des Pentium D 805 mit Default-Takt sowie mit 3,33 und 3,634 GHz. Zunächst untersuchen wir die CPU-Leistung mit SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50):
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 19765 5223 9000 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 18099 4782 8255 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 14556 3851 6627 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 10506 4312 7518 | |
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): INT/SSE; FPU/SSE | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 41009 48406 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 37642 44417 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 30213 35678 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 25481 33705 | |
Dieser synthetische Testlauf berücksichtigt beide CPU-Kerne, daher hat unser Vergleichsprozessor, der Single-Core Pentium 4 560 mit 3,6 GHz, selbst beim Standardtakt des Pentium D 805 nicht den Hauch einer Chance.
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Mem/INT; Mem/FPU | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 4844 4845 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 4611 4610 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 4246 4224 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 3439 3437 | |
Der Speicherdurchsatz des Pentium D 805 liegt im DDR2-800 Betrieb selbst bei 3,634 GHz Taktrate deutlich hinter der Single-Core CPU Pentium 4 560. Gerade im Betrieb mit Standardtakt fällt der Speicherdurchsatz des Pentium D 805 etwas mager aus.
| Cinebench 2003 CPU-Test (Rendering): 1 CPU / 2 CPU (HT) | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 323 598 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 296 550 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 236 443 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 318 379 | |
Beim Rendering-Test von Cinebench 2003 kann die Single-Core CPU nur im Testlauf für einen CPU-Kern mithalten. Sobald der Test multithreaded läuft, zeigt sich, daß HyperThreading nicht mit einem echten Dual-Core Prozessor mithalten kann. Bereits beim Standardtakt von 2,66 GHz ist der Pentium D 805 deutlich schneller.
| Super PI: 1M (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 36 sec. | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 36 sec. | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 39 sec. | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 48 sec. | |
Super PI unterstützt nur einen CPU-Kern, daher spiegelt das Resultat lediglich den CPU-Takt wieder.
| Mandel32 in Megaflops (höhere Werte sind besser) | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 32,782 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 32.728 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 29,897 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 24,157 | |
Auch für die Ermittlung der Megaflops durch Mandel32 wurde nur ein CPU-Kern genutzt, das Ergebnis ist daher streng am Takt orientiert.
| Whet32 in MIPS (höhere Werte sind besser) | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 5333,3 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 5246.6 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 4887,6 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 3926,2 | |
Whetstone32 nutzt ebenfalls nur einen der beiden Kerne unseres Pentium D 805.
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02.06.2006 by doelf
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3D-Spiele
Für diese reinen Performancevergleiche greifen wir auf bekannte 3D-Benchmarksuiten zurück, mit denen jeder Benutzer zu Hause unsere Ergebnisse einfach nachstellen kann. Auch wenn diese rein synthetischen Benchmarks mit der tatsächlichen Performance einzelner Spiele wenig gemein haben, läßt sich anhand ihrer hohen Anforderungen die Leistungsfähigkeit eines Prozessors im Zusammenspiel mit Mainboard, Chipsatz und Grafikkarte gut einschätzen.
| 3DMark03 (Build 3.6.0) | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 8782 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 8761 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 8660 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 8215 | |
| 3DMark05 (Build 1.2.0) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 3620 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 3616 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 3583 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 3548 | |
Bei 3DMark2003 und 3DMark2005 wird der zweite CPU-Kern nicht genutzt, alleine der Takt erarbeitet die Punkte.
| Unreal Tournament 2004, 1024x768, 16 Bots, Convoy | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 56,22 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 55.56 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 51,62 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 42,43 | |
Auch bei Unreal Tournament 2004 halten sich die Vorteile der Dual-Core CPU in Grenzen. Was wir hier sehen, gilt für die Mehrzahl der aktuellen Spiele. Die meisten sind sowieso nur single-threaded programmiert und die handvoll Spiele, welche mehrere CPU-Kerne nutzen können, schlagen daraus kaum Kapital. Eigentlich ist auch das nicht wirklich überraschend, denn die Leistung wird zumeist von der Grafikkarte limitiert.
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02.06.2006 by doelf
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3D-Anwendungen
Betrachten wir nun die 3D-Leistung für Profianwendungen mit der Specviewperf 8.01-Suite:
| Specviewperf 8.01: 3ds max (3dsmax-03) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 16,51 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 16,49 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 16,32 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 15,44 | |
| Specviewperf 8.01: CATIA (catia-01) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 13.27 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 13,00 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 12,67 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 11,01 | |
| Specviewperf 8.01: EnSight (ensight-01) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 10,77 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 10,48 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 10,45 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 9,703 | |
| Specviewperf 8.01: Lightscape (light-07) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 10,99 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 10,30 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 9,410 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 8,024 | |
| Specviewperf 8.01: Maya (maya-01) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 21,41 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 21,03 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 20,15 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 18,14 | |
| Specviewperf 8.01: Pro/ENGINEER (proe-03) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 19,05 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 19,05 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 17,66 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 16,00 | |
| Specviewperf 8.01: SolidWorks (sw-01) | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 14,61 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 14,61 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 14,27 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 13,55 | |
| Specviewperf 8.01: Unigraphics (ugs-04) | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 6,524 | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 6,523 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 6,523 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 6,485 | |
Dieses Ergebnis sorgte für Erstaunen in der Redaktion: Auch die professionellen 3D-Anwendungen profitieren nicht vom zweiten CPU-Kern. Das sieht beim Rendering und Raytracing anders aus, doch diese Arbeitsschritte werden von der Specviewperf 8.01 Suite nicht getestet.
| Cinebench 2003: OpenGL, Hardware-Beschleunigung | ||
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 3171 | |
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 3168 | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 3119 | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 2992 | |
Auch der OpenGL-Test von Cinebench 2003 bringt der Dual-Core CPU keine Leistungsvorteile.
Intel Pentium D 805: Dual-Core Schnäppchen für Übertakter - 7/8
02.06.2006 by doelf
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Encoding
Zuletzt lassen wir noch zwei Video-Encoder über ein AVI-Capture laufen und messen die benötigte Zeit:
| TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 67 sec | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 74 sec | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 90 sec | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 116 sec | |
Typisch multi-threaded Anwendung: Der Dual-Core 2,66 GHz Prozessor deklassiert die Single-Core CPU mit 3,6 GHz deutlich.
| Windows Media Encoder 9: 5384 kbit/s (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Pentium D 805 3,634 GHz DDR2-800 | 775 sec | |
| Pentium D 805 3,33 GHz DDR2-800 | 834 sec | |
| Pentium D 805 2,66 GHz DDR2-667 | 1037 sec | |
| Pentium 4 560 3,6 GHz DDR2-800 | 1156 sec | |
Auch der Windows Media Encoder zeigt es deutlich: Wer regelmäßig Videos bearbeitet, sollte auf eine Dual-Core CPU setzen!
Intel Pentium D 805: Dual-Core Schnäppchen für Übertakter - 8/8
02.06.2006 by doelf
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Fazit
Intel macht den Dual-Core Einstieg sehr preiswert und liefert mit dem Pentium D 805 gleichzeitig eine CPU, die sich hervorragend übertakten läßt. Ein Leistungsgewinn von einem knappen Gigahertz ist mehr als ordentlich! Die 126 € CPU übertrifft somit locker den Pentium D 840, der mit 3,2 GHz taktet und 450 € kostet. Er erzielt in etwa die Leistung des Pentium D 960, für dessen 3,6 GHz Taktrate satte 530 € investiert werden müssen. Mit etwas Glück kann man somit gut 400 € an Zusatzleistung aus dem Pentium D 805 herausquetschen.
Da nicht nur die Leistung, sondern auch der Stromverbrauch drastisch ansteigt, benötigt man einen hochwertigen Kühler sowie ein leistungsstarkes Netzteil. Zudem, das können wir nicht oft genug betonen, wird sich nicht jeder Pentium D 805 so gut übertakten lassen wie unser Testmuster. Die Chancen stehen gut, doch man kann auch Pech haben und bereits an der 3 GHz Marke scheitern.
Und wie sieht es mit den Leistungsvorteilen durch den zweiten CPU-Kern aus? Wer mehrere Anwendungen gleichzeitig verwendet, profitiert auf jeden Fall vom zweiten CPU-Kern. Ob auch eine einzelne Anwendung mehr als die 2,66 GHz eines Kernes nutzt, liegt daran, ob sie single- oder multi-threaded programmiert wurde. Unsere Benchmarks zeigen deutlich, daß satte Gewinne möglich sind, doch nur wenige Programme nutzen mehr als einen CPU-Kern. Die Frage, ob HyperThreading eine Alternative zu einem echten Doppel-Kern darstellt, können wir anhand der Benchmarks jedenfalls klar beantworten: HyperThreading ist gegen zwei CPU-Kerne chancenlos!
Wenn der Preis eine Rolle spielt, ist der Pentium D 805 für 126 € in unseren Augen die beste Wahl!
Unser Dank gilt:
Service: Die besten Preise finden
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