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Penumbra - der kostenlose Gruselschocker im Test - 1/3
02.09.2006 by doelf
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Der Gruselshocker Penumbra wird von Frictional Games aus Schweden als Technologie-Demo für die hauseigene 3D-Engine sowie für die Newton Game Dynamics Physik-Engine verwendet. Das Spiel ist kostenlos, atmosphärisch dicht, aber leider etwas kurz geraten.
Download: Penumbra Version 1.1 - 156 MByte
Penumbra ist ein 3D-Spiel, welches aus den Augen des Spielers wahrgenommen wird (1st-Person). Die Grafik kann sich sehen lassen, der Soundtrack ist sehr intensiv und der englische Sprecher sehr professionell. Die Übersetzung der Texte ins Deutsche ist noch etwas holperig, aber dennoch verständlich. Penumbra benötigt ein Windows Betriebssystem und funktioniert auch mit der Windows XP 64-Bit Edition einwandfrei. Wir haben Penumbra mit 1280x1024 Bildpunkten, 4-fachem Anti-Aliasing sowie 8-facher anisotropher Filterung gespielt.
Zur Handlung
Ja, Penumbra hat eine Handlung! Nach dem Tod seiner Mutter, fällt dem Protagonisten ein Brief seines Vaters in die Hände. Der Vater hatte die Mutter verlassen, bevor der Protagonist geboren wurde. Er scheint ebenfalls verstorben zu sein und die Spur führt nach Grönland. Die Neugierde bringt den Protagonisten dazu, nach Grönland zu reisen, wo er in einen Schneesturm gerät und den Eingang in eine unterirdische Anlage findet.
Er betritt diese Anlage und wir schlüpfen in seine Rolle - und nun wird es unheimlich.
Penumbra - der kostenlose Gruselschocker im Test - 2/3
02.09.2006 by doelf
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Der Gruselfaktor
Penumbra schafft eine beeindruckende Gruselatmosphäre, ohne dabei viel Blut zu vergießen. Das Spiel ist kein Shooter und man kann den wenigen Monstern auch aus dem Weg gehen. Doch gerade weil man nicht wild um sich ballern kann, ist die Angst allgegenwärtig. Wir würden das Spiel ab 16 Jahren empfehlen, eine Einstufung liegt derzeit noch nicht vor.
Die Steuerung
Der Held wird per Maus und Tastatur gesteuert. Befindet sich der Mauszeiger über einem Gegenstand, mit dem man interagieren kann, so verwandelt er sich in ein Auge oder eine Hand. Mit der rechten Maustaste kann man sich diesen Gegenstand nun ansehen oder nehmen bzw. benutzen.
Kleinere Dinge nimmt man und steckt sie ins Inventar, welches man mit der TAB-Taste aufrufen kann. Größere Gegenstände wie Schränke oder Türen, kann man öffnen, indem man die linke Maustaste gedrückt hält und die Maus in die Richtung bewegt, in die sich der Gegenstand bewegen bzw. öffnen soll.
Man kann auch Kisten und andere Gegenstände ziehen. Dazu klickt man sie mit der linken Maustaste an, hält diese gedrückt und geht rückwärts. Wird die Hand rot angezeigt, ist man zuweit entfernt. Zuweilen muss man sich auch mit der linken STRG-Taste knien, um einen Gegenstand aufheben zu können. Sollte keine Hand erscheinen, kann man diese durch einen Druck auf die Taste "r" herbeirufen, was in einigen Situationen die Interaktion mit Gegenständen deutlich erleichtert. Die Steuerung ist durchaus gelungen, auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig ist, Schubladen und Türen aufziehen zu müssen.
Penumbra - der kostenlose Gruselschocker im Test - 3/3
02.09.2006 by doelf
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Die Physik
Die Physik ist bei Penumbra weit entwickelt, so dass man beispielsweise eine Kiste nehmen und diese eine Treppe hinunterwerfen kann. Oder man legt ein Stück Holz und einen Eimer in zwei Schubladen, welche man zuvor geöffnet hat, und bastelt daraus eine Wippe ;-)
Die Bugs
Die Version 1.1, welche wir getestet haben, lief sogar unter der Windows XP 64-Bit Edition recht stabil, wir hatten lediglich einen Tastaturhänger - der Protagonist befand sich im Dauerlauf - und einen Absturz. Im Test mit einer GeForce 6800 und der Forceware 91.47 stellte Penumbra den Gamma-Level nach dem Spiel nicht mehr zurück, sofern man zwischendurch zum Desktop gewechselt war, so dass unser Desktop nach Beendigung des Spieles zu hell dargestellt wurde.
Fazit
Penumbra bietet mehr Atmosphäre als viele aktuelle Bestseller, denn Grafik und Musik verbinden sich hier zu einer gespenstischen Einheit, die bewusst auf wildes Geballer verzichtet. Dieses Konzept geht auf, wir wollen mehr!
Mehr Bilder und Hilfestellungen findet ihr in unserem Artikel Penumbra - die bebilderte Lösung...
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