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Ruhe in der Kiste: Albatron 7600GS und Asus EN7600GT SILENT - 1/6
29.05.2006 by doelf
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In der Mittelklasse tut sich was: Anfang März setzte sich die Powercolor Radeon X1600 XT gegen Albatrons GeForce 6600 GT durch, womit ATis Radeon X1600 XT die Führungsrolle in der Mittelklasse der Grafikkarten übernahm. Doch schon auf der CeBIT legte NVIDIA nach und MSIs NX7600GT-T2D256E konnte die neue GeForce 7600 GT GPU beeindruckend in Szene setzen. Es fehlte nur noch eine leise Kühlung und diese liefern wie heute nach: Mit Albatrons 7600GS und der Asus EN7600GT SILENT stellen wir zwei passiv gekühlte Grafikkarten der aktuellen Mittelklasse von NVIDIA vor.
NVIDIA GeForce 7600 GS
Wir haben den GeForce 7600 GT Grafikprozessor von NVIDIA bereits im Test der MSIs NX7600GT-T2D256E vorgestellt und wollen an dieser Stelle lediglich auf die Unterschiede im Vergleich zur preiswerteren GeForce 7600 GS eingehen. Beide GPUs werden im 90 nm Prozess gefertigt, unterstützen DirectX 9 sowie das Shader Modell 3.0. Hinzu kommen SLI, High Dynamic Range Rendering, PureVideo und Transparency Antialiasing. Beide Grafikchips verfügen über 12 Pixel- und 5 Vertex-Pipelines und binden den Speicher über ein 128 Bit breites Interface an. Die Architektur der GeForce 7600 GS GPU entspricht somit der ihrer großen Schwester, der Unterschied steckt alleine in den Taktraten. Während die GeForce 7600 GT auf 560 MHz Chipstakt kommt, muß die 7600 GS mit 400 MHz auskommen. Noch deutlicher ist der Unterschied beim Speichertakt: Statt mit 700 MHz (DDR1400) arbeitet der Speicher der GeForce 7600 GS nur mit halber Kraft, also 350 MHz (DDR700). Wir sind gespannt, wo sich dieser Grafikchip einordnen wird.
Kommen wir noch kurz auf Pure-Video zu sprechen: Den Kauf von NVIDIAs Pure-Video-Decoder vorrausgesetzt, kann der Benutzer diverse Video-Formate hardwarebeschleunigt abspielen. Hierzu gehört neben MPEG-2- und WMV- auch die H.264-Beschleunigung, welche u.a. für die Wiedergabe von Blu-ray- und HD DVD-Medien benötigt wird. Neu ist, daß auch Drittanbieter PureVideo nutzen, z.B. Intervideo WinDVD 7.2, CyberLink PowerDVD 6.0 mit dem AVC/H.264 Plug-in v2.0 und Nero ShowTime.
Verschaffen wir uns einen tabellarischen Überblick:
| Chip | GPU Takt | Speicher Takt | Speicher- bandbreite | Speicher- interface | Pixel/ Vertex | Shader Modell | DX |
| GF 7600 GT | 560 MHz | 700 MHz | 22.4 GB/s | 128 Bit | 12/5 | 3.0 | 9 |
| GF 7600 GS | 400 MHz | 350 MHz | 11.2 GB/s | 128 Bit | 12/5 | 3.0 | 9 |
| GF 6600 GT | 500 MHz | 500 MHz 450 MHz | 16.0 GB/s 14.4 GB/s | 128 Bit | 8/3 | 3.0 | 9 |
| GF 6600 | 325 MHz 300 MHz | 250 MHz | 8.0 GB/s | 128 Bit | 8/3 | 3.0 | 9 |
| Radeon X1600 XT | 587 MHz | 693 MHz | 22.1 GB/s | 128 Bit | 12/5 | 3.0 | 9 |
| Radeon X700 Pro | 425 MHz | 430 MHz | 13.82 GB/s | 128 Bit | 8/6 | 2.0b | 9 |
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29.05.2006 by doelf
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Albatron 7600GS
Mit der Albatron 7600GS wendet sich der taiwanesische Hersteller an preisbewußte Spieler, die bisher zu einer GeForce 6600 gegriffen hätten - allerdings ist die Leistung der GeForce 7600 GS GPU deutlich höher. Der Lieferumfang ist auf den knappen Kaufpreis zugeschnitten und vermag nicht zu begeistern:
Es gibt weder einen DVI-auf-VGA Adapter noch legt Albatron eine DVD-Software oder Spiele bei. Dafür kostet die Karte in der hier getesteten 256 MByte Version auch nur 125 €. Als Anschlüsse bietet die Karte einen VGA- und einen DVI-Ausgang sowie einen TV-Ausgang, für den ein Anschlußkabel auf Y-Pb-Pr beiliegt.
Typisch für Albatron ist die blaue Platine, eher untypisch der schmucklose, schwarze Kühlkörper. Dessen Design könnte sich aber noch ändern, da wir ein sehr frühes Testmuster erhalten haben. Auf der Karte sehen wir den verwaisten Lüfteranschluß und den Kontaktfinger für die SLI-Brücke, der in dieser Klasse bisher nicht üblich war - die GeForce 6600 kam noch ohne SLI-Brücke aus. Einen Stromanschluß braucht diese Grafikkarte nicht, die GeForce 7600 GS braucht deutlich weniger Strom als die 75 Watt, welche der PCI-Express Steckplatz maximal zu liefern vermag.
Der Kühler ist scheinbar ein einfaches Metallprofil mit horizontalen Kühlrippen, der Speicherchips und Grafikprozessor bedeckt. Ein zweiter Blick zeigt uns jedoch, daß der Kühler nur auf der GPU aufliegt, ein dritter Blick, nach der Demontage des Kühlers, offenbart eine Heatpipe aus Kupfer, welche die Abwärme der GPU im Kühlprofil verteilt.
Die 256 MByte Grafikspeicher Speicher bilden acht Chips vom Typ Hynix HY5PS561621A FP-28, diese sind bis 350 MHz spezifiziert, viel Spielraum für Übertaktungsversuche können wir daher nicht erwarten.
Der Kühlkörper hat die perfekten Abmessungen für einen 92 mm Lüfter, wir werden die Albatron 7600GS sowohl passiv gekühlt übertakten, als auch mit einem leisen 92 mm Lüfter, der mit 1000 U/min rotiert.
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29.05.2006 by doelf
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Asus EN7600GT SILENT
Ebenfalls lautlos, aber ein ganz anderes Kaliber: Die Asus EN7600GT SILENT. Auf den ersten Blick erinnert die grüne Grafikkarte an eine fehlfarbene Ausgabe des Raumschiff Enterprise. Die Heatpipekühlung ist nicht nur aufwendig, sondern auch schwenkbar. Doch für knapp 200 € gibt es nicht nur mehr Leistung und eine aufwendigere Kühlung, sondern auch eine umfangreichere Ausstattung:
Da die Asus EN7600GT SILENT zwei DVI-Anschlüsse bietet, packt Asus gleich zwei DVI-auf-VGA Adapter bei - vorbildlich! Für den TV-Ausgang liegt ein Anschlußkabel auf Y-Pb-Pr bei. Auch die beiden Spiele sind eine willkommene Zugabe, zumal King Kong, der auch die Verpackung ziert, noch recht aktuell ist. Es fehlt lediglich eine DVD-Software zur Komplettausstattung.
Kommen wir zur "Enterprise": Der Kühlkörper auf dem Grafikchip ist recht klein, er leitet die Wärme in zwei Heatpipes. Eine Heatpipe führt zu einem Radiator mit 25 Fins aus Aluminium auf der Rückseite der Grafikkarte, die zweite Heatpipe verteilt die Abwärme an 42 Aluminium-Fins, welche Asus oberhalb der Grafikkarte platziert. Dadurch ist die Asus EN7600GT SILENT höher als normale Grafikkarten und eignet sich nicht für sehr schmale Gehäuse wie etwa HTPCs.
Auch bei Asus sehen wir den nutzlosen Lüfteranschluß und die SLI-Nase für die Verbindung zweier baugleicher Grafikkarten via SLI-Brücke. Eine 6-Pin Buchse für zusätzlichen Strom ist auch bei der GeForce 7600 GT nicht notwendig.
Auf der Oberseite des Kühlers befindet sich ein Pfeil, welcher uns anzeigt, in welche Richtung der obere Radiator geschwenkt werden kann. Der rückseitige Radiator ist nicht fest mit der Grafikkarte verschraubt, sondern sitzt lose in zwei Führungsschienen:
Nun ist es an der Zeit, den Kühler zu schwenken:
Doch wofür ist diese Konstruktion gut? Sofern ein halbwegs flacher CPU-Kühler verwendet wird, hängt dieser Radiator im Bereich des CPU-Lüfters, des unteren Netzteillüfters und des hinteren Gehäuselüfters - Asus nutzt also andere Lüfter für die möglichst effektive Kühlung der EN7600GT SILENT mit:
Wir der Radiator nicht hochgeklappt, dann übernimmt der Frontlüfter die Frischluftversorgung.
Der Speicher besteht aus Chips vom Typ Samsung K4J52324QC-BC14, diese sind bis 700 MHz spezifiziert, auch Asus gönnt uns nicht allzuviel Spielraum für unsere Übertaktungsversuche.
Asus treibt viel Aufwand, um die Karte passiv zu kühlen. Wir sind gespannt, welche Temperaturen diese Heatpipekonstruktion erreichen wird.
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29.05.2006 by doelf
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53 Benchmarks
Wir haben die Albatron 7600GS und die Asus EN7600GT SILENT im Rahmen unseres 3D-Performance Guide 2006 durch 53 Benchmarkläufe geschickt. Da diese Ergebnisse den Rahmen dieses Tests sprengen würden, werden wir sie hier nicht nochmals aufführen.
Zu den im 3D-Performance Guide 2006 herangezogenen Testdisziplinen gehören:
Übertakten
Zum Übertakten der beiden Probanten verwenden wir NVIDIAs CoolBits. Die Albatron erreicht einen Chiptakt von 525 MHz (+125 MHz) und einen Speichertakt von 390 MHz (+40 MHz). Damit stoßen wir zwar nicht in den Leistungsbereich einer GeForce 7600 GT vor, doch für einen ordentlichen Leistungszuwachs sollten diese Zugewinne ausreichen. Überraschend ist hierbei, daß auch der 92 mm Lüfter, welchen wir versuchsweise montierten, keine Verbesserung der Übertakungsergebnisse brachte.
Unser Testmuster der Asus EN7600GT SILENT hat weniger Spielraum beim Chiptakt, wir erreichen 600 MHz, ein Zugewinn von leidglich 40 MHz. Der Speicher läßt sich um exakt zehn Prozent auf 770 MHz übertakten. Die aktiv gekühlte MSI NX7600GT-T2D256E offenbarte hier mehr Spielraum: Sie erreichte einen GPU-Takt von 650 MHz sowie einen Speichertakt von 815 MHz.
| The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01) | ||
| MSI NX7600GT-T2D256E 650/815 MHz | 55,29 | |
| Asus EN7600GT SILENT 600/770 MHz | 51,44 | |
| Asus EN7600GT SILENT 560/700 MHz | 47,42 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E 560/700 MHz | 47,38 | |
| Powercolor X1600XT 625/756 MHz | 32,48 | |
| Powercolor X1600XT 587/693 MHz | 30,48 | |
| Albatron 7600GS 525/390 MHz | 30,27 | |
| Albatron 6600 GT 565/525 MHz | 28,14 | |
| Albatron 7600GS 400/350 MHz | 26,19 | |
| Albatron 6600 GT 500/500 MHz | 25,75 | |
| MSI NX6600GT-TD128E 500/500 MHz | 25,72 | |
| Asus X700Pro 425/430 MHz | 20,04 | |
| Doom3 (1280x1024 / High Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf) | ||
| MSI NX7600GT-T2D256E 650/815 MHz | 57,9 | |
| Asus EN7600GT SILENT 600/770 MHz | 54,4 | |
| Asus EN7600GT SILENT 560/700 MHz | 49,6 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E 560/700 MHz | 49,6 | |
| Powercolor X1600XT 625/756 MHz | 36,0 | |
| Powercolor X1600XT 587/693 MHz | 33,8 | |
| Albatron 6600 GT 565/525 MHz | 30,5 | |
| Albatron 7600GS 525/390 MHz | 28,6 | |
| Albatron 6600 GT 500/500 MHz | 28,1 | |
| MSI NX6600GT-TD128E 500/500 MHz | 28,1 | |
| Albatron 7600GS 400/350 MHz | 26,3 | |
| Asus X700Pro 425/430 MHz | 19.6 | |
| F.E.A.R.: 1280x1024; ohne AA + ohne AF | ||
| MSI NX7600GT-T2D256E 650/815 MHz | 68 | |
| Asus EN7600GT SILENT 600/770 MHz | 63 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E 560/700 MHz | 61 | |
| Asus EN7600GT SILENT 560/700 MHz | 59 | |
| Albatron 7600GS 525/390 MHz | 42 | |
| Albatron 7600GS 400/350 MHz | 38 | |
| Powercolor X1600XT 625/756 MHz | 36 | |
| Albatron 6600 GT 565/525 MHz | 34 | |
| Powercolor X1600XT 587/693 MHz | 33 | |
| Albatron 6600 GT 500/500 MHz | 32 | |
| MSI NX6600GT-TD128E 500/500 MHz | 32 | |
| Asus X700Pro 425/430 MHz | 21 | |
Das Potential der Albatron 7600GS wird durch den Grafikspeicher gebremst: Da wir die Speicherbandbreite nicht weit anheben können, ist auch die Leistungssteigerung begrenzt. Die Asus EN7600GT SILENT kann den Speichertakt zwar etwas besser steigern, doch hier macht uns der Grafikchip einen Strich durch die Rechnung. An der passiven Kühlung liegt diese Einschränkung jedoch nicht, denn der Grafikchip arbeitet in unserem Testsystem recht kühl:
| Temperaturen 2D/3D: niedriger ist besser | ||
| Albatron 7600GS 2D; aktiv | 47°C | |
| Asus EN7600GT SILENT 2D; passiv | 48°C | |
| Albatron 7600GS 3D; aktiv | 55°C | |
| Albatron 7600GS 2D; passiv | 56°C | |
| Asus EN7600GT SILENT 3D; passiv | 59°C | |
| Albatron 7600GS 3D; passiv | 69°C | |
Die Kühlung der Asus EN7600GT SILENT arbeitet wesentlich effektiver als der passive Kühler der Albatron 7600GS. Dennoch werden beide Grafikkarten ausreichend gekühlt. Mit einer Lasttemperatur von nur 59°C schneidet die Asus EN7600GT SILENT sogar sehr gut ab.
Bildqualität
Beide Grafikkarten liefern ein gutes Bild über die DVI-Ausgänge auf unseren TFT-Monitor (auch via VGA-Adapter), auf dem Röhrengerät sind 1600x1200 Bildpunkte durchaus noch akzeptabel. Der VGA-Ausgang der Albatron 7600GS liefert ein etwas schwächeres Bild, doch auch dessen Qualität ist noch im grünen Bereich.
In Bezug auf NVIDIAs 3D-Optimierungen hat sich nicht viel getan. Auch weiterhin leidet die anisotrophe Filterung unter den Leistungsoptimierungen und zeigt - wie schon die sechste GeForce-Generation - abhängig vom Betrachtungswinkel verwasche Texturen, erkennbare Schärfeabstufungen, Moiréebildung oder gar Texturflackern. Anhand von Quake 4 möchten wir dokumentieren, wie sich dieser Mangel bemerkbar macht:

GeForce 7600 GT - Quake 4, High Quality, 1280x1024, 4x AA, 16x AF

Radeon X1600 XT - Quake 4, High Quality, 1280x1024, 4x AA, 16x AF
Betrachtet man die Textur des Gitterbodens, so sind vor allem im oberen Bereich des Screenshots deutliche Vorteile für die Radeon X1600 XT zu erkennen. NVIDIAs GeForce 7600 GT zeigt deutliche Moiréemuster, bei der GeForce 7600 GS verhält es sich nicht anders.
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29.05.2006 by doelf
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Schallpegel
Kommen wir nun zum erfreulichsten Aspekt dieses Testberichtes, der Schallpegelmessung. Denn wo es nichts zu messen gibt, erzielen die beiden Karten auch ungetestet die Bestwertung.
Alle anderen Modelle wurden mit folgendem System vermessen: Unser Testsystem verwendet einen passiv gekühlten Athlon 64 3500+ mit Winchester-Kern sowie ein passiv gekühltes Netzteil, das Antec Phantom 350 Watt, als Mainboard kommt das Asus A8N-VM CSM zum Einsatz. Wir messen bei offenem Aufbau aus einem Meter Entfernung (bezogen auf den Lüfter der Grafikkarte).
| Schallpegel in db(A), Abstand 1 m | ||
| Albatron 7600GS | 0 | |
| Asus Silencer 6600 | 0 | |
| Asus EN7600GT SILENT | 0 | |
| Powercolor X1600XT 2D | 30,6 | |
| MSI NX7900GTX-T2D512E 20 min 2D | 32.5 | |
| MSI NX7900GTX-T2D512E 20 min 3D-Last | 32.5 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E 20 min 2D | 34,9 | |
| Albatron 6600 LE | 35,5 | |
| MSI NX6600GT-TD128E 2D/3D | 35,6 | |
| Albatron 6600 | 35.7 | |
| Albatron 6600 GT 2D/3D | 38,6 | |
| Asus X700Pro 2D/3D | 42,5 | |
| HIS X1900XTX 20 min 2D | 43,3 | |
| HIS X1900XTX 20 min 3D-Last | 43,3 | |
| MSI NX7900GTX-T2D512E max. U/min | 44,6 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E 20 min 3D-Last | 45,9 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E max U/min | 51,9 | |
| Powercolor X1600XT 3D | 52,0 | |
| HIS X1900XTX max U/min | 58,0 | |
Leistungsaufnahme
In Zeiten steigender Strompreise möchten wir auch die Leistungsaufnahme der einzelnen Testkandidaten nicht außer Acht lassen. Wir messen den Stromverbrauch des gesamten Systems, einmal im 2D-Betrieb und ein weiteres Mal im 3D-Betrieb. Für die 3D-Last verwenden wir den Durchlauf "Car Chase, High Detail" von 3DMark2001SE bei einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten, 4-facher Kantenglättung sowie 8-facher anisotropher Filterung:
| Leistungsaufnahme 2D in Watt (Gesamtsystem) | ||
| Asus Silencer 6600 | 110 | |
| Albatron 6600 | 112 | |
| Albatron 7600GS | 112 | |
| Albatron 6600 LE | 113 | |
| Albatron 6600 GT | 114 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E | 114 | |
| Asus EN7600GT SILENT | 114 | |
| Powercolor X1600XT | 120 | |
| HIS X1900XTX | 132 | |
| MSI NX7900GTX-T2D512E | 141 | |
Im 2D-Betrieb erreicht unser Testsystem mit der NVIDIA GeForce 7600 GT exakt das Verbrauchsniveau der 6600 GT, die GeForce 7600 GS liegt auf dem Niveau der GeForce 6600.
Wenn wir nun die Messungen bei 3D-Last betrachten, muß berücksichtigt werden, daß ein Großteil der zusätzlichen Stromaufnahme auf die CPU und nicht auf die Grafikkarte fällt:
| Leistungsaufnahme 3D in Watt (Gesamtsystem) | ||
| Albatron 6600 LE | 185 | |
| Asus Silencer 6600 | 187 | |
| Albatron 6600 | 190 | |
| Albatron 7600GS | 199 | |
| Asus EN7600GT SILENT | 208 | |
| MSI NX7600GT-T2D256E | 208 | |
| Albatron 6600 GT | 215 | |
| Powercolor X1600XT | 217 | |
| MSI NX7900GTX-T2D512E | 249 | |
| HIS X1900XTX | 278 | |
Mit 208 Watt sinkt der Verbrauch unseres Testsystems im Zusammenspiel mit der GeForce 7600 GT im 3D-Betrieb verglichen mit der GeForce 6600 GT um beachtliche 7 Watt. Die GeForce 7600 GS verbraucht 9 Watt mehr als die GeForce 6600, dennoch ist ein Verbrauchswert von weniger als 200 Watt in Anbetracht der Performance wirklich beeindruckend.
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Fazit
Albatron und Asus haben uns heute bewiesen, daß Grafikkarten der Mittelklasse auch ohne Lüfter auskommen. Grund hierfür sind die Grafikprozessoren von NVIDIA, die einen niedrigen Stromverbrauch aufweisen und damit verbunden auch nur wenig Abwärme erzeugen. NVIDIA scheint die 90 nm Fertigung besser im Griff zu haben als ATi, die Radeon X1600 und X1900 verbrauchen deutlich mehr Strom als ihre Pendants von NVIDIA.
Albatron 7600GS
Die Albatron 7600GS ist eine schlichte, aber gute Grafikkarte. Die Leistung liegt auf dem Niveau einer GeForce 6600 GT, der Stromverbrauch ist jedoch niedriger. Albatron verzichtet auf einen großen Lieferumfang und setzt auf einen günstigen Preis von ca. 125 €. Der passive Kühler ist flach und behindert den Einbau von Erweiterungskarten nicht. Allerdings verschlechtert sich die Wärmeabgabe deutlich, wenn direkt unterhalb der Grafikkarte eine weitere Steckkarte verbaut wird.
Uns hat die Albatron 7600GS gut gefallen, da Preis und Leistung stimmig sind und die passive Kühlung gut funktioniert.
Asus EN7600GT SILENT
Die schnellste GPU mit 128 Bit breiter Speicheranbindung läßt sich sehr gut passiv kühlen, da sie nur wenig Strom verbraucht und sehr energieeffizient arbeitet. Asus treibt hierfür zwar einen relativ hohen Aufwand, doch dieser hat sich auch gelohnt. Der schwenkbare Radiator erlaubt den Einbau in den unterschiedlichsten Gehäusen, solange diese breit genug sind. Gerade flache HTPCs werden aufgrund der unüblichen Bauhöhe allerdings zum Problem. Die Kühlleistung hängt stark vom Kühlkonzept des Gehäuses ab, erzielt aber zumeist sehr gute Werte. Wird das Mainboard um 180° gedreht verbaut, wie dies in einigen aktuellen Pseudo-BTX Gehäusen in Mode gekommen ist, darf der Radiator nicht umgeklappt werden, da in einem solchen Fall die Heatpipe nach unten weist und nicht mehr funktioniert.
Unser Testmuster hatte leider nur ein begrenztes Übertaktungspotential. Dennoch: Für weniger als 200 € bekommt man mit der Asus EN7600GT SILENT solide und vor allem lautlose Performance: "Editor's Choice"
Unser Dank gilt Albatron und Asus Deutschland.
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