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Notebook: Yakumo Notebook Q7 XD Mobilium - 1/7
06.06.2003 by doelf
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Letztes Jahr hatten wir drei Einsteiger-Notebooks getestet, vor zwei Monaten folgte mit dem Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 ein Notebook mit Pentium 4M, nun hatten wir die Gelegenheit ein weiteres Notebook von Yakumo zu testen, das Yakumo Q7 XD Mobilium mit Intels Pentium M 1,3 GHz. Der Pentium M Prozessor verspricht hohe Leistung bei niedriger Taktrate und besonders langen Akku-Laufzeiten. Da neben Intels Pentium M auch ein Intel ODEM-Chipsatz sowie eine Intel Calexico WLAN 802.11b Mini-PCI Adapter zum Einsatz kommt, darf sich das Q7 XD Mobilium mit dem Intel Centrino Logo schmücken. Unser Dank gilt HiQ Computer, die uns das Yakumo Notebook Q7 XD Mobilium für diesen Test zur Verfügung gestellt haben. Herzlichen Dank!


Das Yakumo Q7 XD Mobilium
Mit nur 2,5 kg ist das Centrino Notebook 400 Gramm leichter als das Yakumo Q7 Mobile XD 1,8, mit 32,6 x 2,53 x 25,8 cm (BxHxT) ist es zudem fast einen halben Zentimeter flacher. Der Lithium Ionen 8 Cell 3600 mAH Akku fällt etwas schwächer aus als beim Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 (4000 mAH), Asus packt seinem Centrino Notebook einen Akku mit 4400 mAH bei, bei Dell findet sich sogar ein 4600 mAH Akku im Lieferumfang. Die Garantie des Notebooks umfaßt 2 Jahre Abholservice.

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Ausstattung:

Anschlüsse:

Software:

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Die Verarbeitung:
Beim ersten Kontakt mit dem Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 fiel uns vor zwei Monaten die klapperige Tastatur auf, dies wurde beim Q7 XD Mobilium deutlich besser gelöst. Das Gehäuse macht einen stabilen und wertigen Eindruck, der Aufbau des Notebooks ist ebenfalls gut gelungen und alle Bauteile sind gut zu erreichen. Druck auf die Rückseite des Deckels überträgt sich nicht auf das Display. Die Intel Pentium M 1,3 GHz CPU läuft sehr kühl, warm wird das Notebook erst im 3D Betrieb.

Touchpad und Mousetasten funktionierten problemlos, die mittlere, runde Mousetaste ermöglicht Scrolling in vier Richtungen. Das TFT-Display bietet 1024x768 Pixel bei 15 Zoll, die Qualität ist durchschnittlich - allerdings wird man in dieser Preisklasse kaum deutlich bessere Displays finden. Farbverteilung und Kontrast sind okay, der Blickwinkel ist jedoch recht eng.


Die rechte Seite...

Der CPU Lüfter ist zumeist sehr leise, läuft aber immer. Werden 3D-Anwendungen gestartet, wird aus dem leisen Lüfterchen sehr schnell ein kleiner Radaubruder. Die hohe Drehzahl wird bei Spielen oder 3D-Benchmarks nur sehr selten und auch nie sehr lange heruntergeregelt. Wer mit dem Q7 XD Mobilium jedoch nur arbeitet, wird bezüglich der Geräuschentwicklung sehr zufrieden sein.

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Die Rückansicht...

Die Fujitsu Festplatte arbeitet relativ ruhig und ausreichend schnell, das DVD-CDRW Combo-Laufwerk hat die übliche Schubladentechnik - schade, das Slot-In Laufwerk des Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 hatte uns (mit Ausnahme seiner Lautstärke) sehr gut gefallen. Die Leistung des QSI Laufwerkes sieht wie folgt aus: 8x DVD, 24x CD (lesen und schreiben) und 10x CD-RW schreiben.


Von links...

LAN und W-LAN waren auf dem vorinstallierten Windows XP einsatzbereit. Der Sound ist - wie bei Notebooks üblich - wenig spektakulär. Das Yakumo Q7 XD Mobilium bietet einen PCMCIA Steckplatz, in dem zum Schutz ein Dongle steckt. Leider gehen diese Platzhalter gerne verloren, eine Klappe (und zwei Steckplätze) hätten wir besser gefunden.
Bleibt noch das Modem.


Modem-Anschluß abgeklebt?

Es gibt keines. Das ist ein wenig seltsam, denn der Anschluß befindet sich auf der linken Seite des Notebooks, allerdings wurde eine kleine Metallplatte darüber geklebt. Entweder hat man auf dem Mainboard des Notebooks das Modem vergessen oder aber Yakumo hatte mit der EMV (Elektromagnetischen Verträglichkeit) Probleme und mußte das Modem deaktivieren sowie den Anschluß abschirmen. Auf letztere Vermutung deutet ein Zettel sowie zwei Ferritkerne hin, die sich im Beipack finden. Auf dem Zettel weist Yakumo darauf hin, daß bei der Nutzung der Audio Anschlüsse sowie beim Anschluß eines Netzwerkkabels zuvor die Ferritkerne an den Kabeln angebracht werden müssen. Dies mutet doch sehr wie eine Notlösung an. Wir fragten bei Yakumo nach und bekamen zur Antwort, daß für dieses Notebook kein Modem geplant gewesen wäre. Nun ja, die Abwesenheit des Modems sowie die Ferritkerne finden wir jedenfalls alles andere als gut, hier sollte Yakumo nachbessern!

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Und von vorne...

Wenn wir das Notebook aufschrauben, so können wir problemlos an den Speicher, die Festplatte sowie die Mini-PCI Karte gelangen. Im Mini-PCI Slot finden wir eine Intel Calexico WLAN 802.11b Karte.


Im Inneren des Yakumo Q7 XD Mobilium...

Yakumo verwendet zwei Infineon 256MB SO-DIMMs, wer mehr Speicher braucht, muß einen Riegel entfernen. Aber mal ehrlich, 512 MB sollten für beinahe jeden ausreichen - zumal die ATI Mobility Radeon M9-CSP über 64 MB eigenen Grafikspeicher verfügt.

Kommen wir nun zum Litium-Ionen-Akku:

Akku Laufzeit:
Unter Volllast hielt der Litium Ionen Akku (8 Cell 3600 mAH) 2 Stunden und 14 Minuten durch, die 4000 mAH Variante im Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 brachte es bei Volllast lediglich auf 1 Stunde und 40 Minuten. Bei normaler Tipparbeit konnte das Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 deutlich mehr als 3 Stunden ohne Steckdose auskommen, das Yakumo Q7 XD Mobilium kann dies aber sogar noch übertreffen und macht erst nach 4 Stunden und 20 Minuten schlapp. Das Centrino-Konzept zahlt sich also klar aus!

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Benchmarks:
Bereits einige Notebooks mußten im Au-Ja Testcenter ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Im letzten Jahr hatten wir drei Einsteiger-Notebooks getestet, vor kurzer Zeit folgte das Yakumo Q7M XD 1,8m mit Intels Pentium 4M 1.8 GHz. Zum Vergleich führen wir zudem ein Desktop System mit Intel Pentium 4 1,8 GHz, Intel i845G Chipsatz, DDR266 Speicher sowie einer ATi Radeon 64ViVo (Radeon 7200) an.
Zur Ermittelung der Benchmarks haben wir unter Windows XP das Desktop-Profil für die Notebooks verwendet:

Sandra
2002.1.8.59
Dhrystone Whetstone INT/SSE FPU/SSE Mem/INT Mem/FPU
Yakumo Q7 XD Mobilium
DDR266
Centrino 1.3
4359 1674/2476 5688 8334 1722 1777
Yakumo Q7M XD 1,8m
DDR266
Pentium 4M 1.8
3296 967/2178 7077 8744 1544 1547
Desktop i845G
DDR266
Pentium 4 1.8
3436 941/2207 7161 8728 2018 2021
Acer Aspire
PC133 SDRAM
Celeron 1.3
3568 1738 7053 8756 368 366
Acer Travelmate
PC133 SDRAM
Celeron 1.13
3132 1523 6185 7685 729 738
Samsung VM8000
PC100 SDRAM
Celeron 1.0
2663 1348 5437 6652 383 380

Der Intel Pentium M kann mit 1,3 GHz den Pentium 4M mit 1,8 GHz in seine Schranken weisen, nur bei den SSE-Benchmarks fällt der Neuling zurück. Der große Cache (1 MB) des Pentium M scheint sich auszuzahlen. Zudem erinnern die Messwerte der neuen CPU mehr an die Pentium III Generation als an den Pentium 4, Intel hat wohl das Beste aus beiden Architekturen im Pentium M vereint. So braucht der Pentium M auch keine hohe Taktraten um sehr gute Performance zu zeigen! Sehr gut gefällt uns die Speicher-Performance des Centrino Notebooks - diese liegt beinahe auf Desktop Niveau. Und noch immer kann die alte Celeron Generation auf Pentium III Basis den Anschluß halten.
Kommen wir nun zu MadOnion's Benchmarks:

MadOnion 3DMark2000 3DMark2001SE
Yakumo Q7 XD Mobilium
DDR266
Centrino 1.3
6306 7085
Yakumo Q7M XD 1,8
DDR266
Pentium 4M 1.8
2974 1306
Desktop i845G
DDR266
Pentium 4 1.8
5210 3593
Acer Travelmate
PC133 SDRAM
Celeron 1.13
1613 649
Samsung VM8000
PC100 SDRAM
Celeron 1.0
1153 555
Acer Aspire
PC133 SDRAM
Celeron 1.3
1042 424

Dank ATI Mobility Radeon M9-CSP 64 MB kann das Centrino Notebook auch hier die Benchmarks klar dominieren. Auch aktuelle Spiele stellen das Yakumo Q7 XD Mobilium vor kein Problem, allerdings wird der Lüfter im 3D-Betrieb recht laut und auch die Akku-Laufzeit geht deutlich in die Knie.
Mit Cinebench ermitteln wir die Shading und Raytrace Benchmarks:

OpenGL Cinebench
Shading
Cinebench
Raytrace
Yakumo Q7 XD Mobilium
DDR266
Centrino 1.3
15,30 19,28
Yakumo Q7M XD 1,8m
DDR266
Pentium 4M 1.8
13,79 18,20
Desktop i845G
DDR266
Pentium 4 1.8
13,88 17,99
Acer Travelmate
PC133 SDRAM
Celeron 1.13
10,15 13,17
Acer Aspire
PC133 SDRAM
Celeron 1.3
7,49 13,79
Samsung VM8000
PC100 SDRAM
Celeron 1.0
7,46 9,16

Auch bei Cinebench 2000 zeigt das Centrino Notebook seine Überlegenheit. Der respektable Shading-Wert steigt durch die OpenGL-Leistung des ATI Mobility Radeon M9 auf 25,10 - Notebooks mit SiS und VIA Chipsätzen zeigten hier keine Beschleunigung durch die integrierte 3D-Grafik sondern eine Ausbremsung. Einzig die onboard Grafik des Acer Travelmate vermochte OpenGL leicht zu beschleunigen. Das gute Ergebnis des Yakumo Q7 XD Mobilium macht dieses Notebook auch für den Einsatz professioneller 3D-Software interessant (jedenfalls bei Verwendung eines Monitors mit höherer Auflösung).

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Fazit:
Das Yakumo Q7 XD Mobilium bietet eine gute Ausstattung: 512 MB Arbeitsspeicher, USB 2.0, Firewire, W-LAN, schnelle 3D-Grafik und eine leistungsfähige CPU, die sehr wenig Abwärme erzeugt. Daraus resultiert - trotz des vergleichsweise etwas schwachen Akkus - eine sehr gute Laufzeit und - einmal abgesehen von 3D-Spielen - eine gute Laufruhe. Wird der ATi Mobility Radeon M9 gefordert, wird es laut. Allerdings kann man sich mit dem Yakumo Q7 XD Mobilium durchaus auch auf einer LAN-Party sehen lassen! All dies würde den Editor's Choice rechtfertigen - insbesondere wenn man den Preis von 1479 Euro betrachtet!
Die beiden Ferritkerne und das fehlende Modem zeigen allerdings, daß es noch Schwächen bei der elektromagnetischen Verträglichkeit gibt. Sobald Yakumo diese behoben hat, wird das Yakumo Q7 XD Mobilium den Editor's Choice erhalten (und vielleicht legt man dann auch ein richtiges Handbuch bei und bringt den Support auf der Homepage auf Vodermann). Bis dahin muß sich das Yakumo Q7 XD Mobilium mit der Wertung "Gut" begnügen.

Checkliste Yakumo Q7 XD Mobilium:

Das Yakumo Q7 XD Mobilium gibt es bei HiQ Computer für 1,398.99 Euro.

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