Fazit:
Die Ausstattung des Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 ist gut, einzig USB 2.0 vermissen wir, aber das kann man ja mit einer PCMCIA-Karte nachrüsten. Weiterhin wäre W-LAN eine interessante Option, doch oft entpuppt sich das kabellose Netzwerk nicht nur als Sicherheitsproblem sondern auch als Stromfresser - ich vermisse es jedenfalls nicht. Bleibt noch 3D-Grafik: Wer das Notebook als einzigen Rechner nutzen will und gerne spielt, sollte sich nach einem Modell mit ATis Radeon Mobility oder nVidias GeForce Go umsehen, die 3D-Leistung der onboard Grafik ist zwar deutlich besser als bei den Kandidaten aus dem letzen Jahr, doch auch die Spiele verlangen mehr Power. Zum Vergleich: Eine ATi Radeon 64MB ViVo (Radeon 7200) ist bei 3DMark2000/2001SE etwa doppelt so schnell wie die integrierte Grafik des SiS 650!
Gut gefallen hat uns die lange Akku-Laufzeit und das leise Betriebsgeräsch des Yakumo Q7 Mobile XD 1,8. Das laut hochdrehende Combo-Laufwerk läßt sich verschmerzen, die klappernde Tastatur fanden wir hingegen alles andere als gut. Doch wie gesagt, es könnte sich um ein Problem bei unserem Testmuster gehandelt haben. Es gibt auch durchaus bessere Displays, doch in Anbetracht des Preises ist das verwendete XGA-TFT durchaus angemessen. Bleibt noch die hohe Stabilität des Notebooks anzumerken, während des gesammten Testlaufes kam es zu keinem einzigen Problem oder Absturz.
Wer ein elegantes, flaches Notebook mit Mobil-CPU sucht, findet hier ein gutes Angebot. Sicher, Intel-Centrino-Notebooks laufen noch länger und können noch kompakter gebaut werden, doch sind diese auch noch gut 600 Euro teurer.
Auch wenn das Notebook nicht in allen Punkten völlig überzeugen konnte, so ist es dennoch ein gutes Gerät.