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Notebook: Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 - 1/7
06.04.2003 by doelf und trebar
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Letztes Jahr hatten wir drei Einsteiger-Notebooks getestet, damals lag hierbei die Preisklasse bei 1100 bis 1400 Euro. Dies hat sich geändert und nun bekommt man schon unter 1000 Euro durchaus ernst zu nehmende Angebote. Entsprechend mehr erwarten wir von einem Notebook für 1300-1400 Euro. Einen Notebook Prozessor sollte ein solches Gerät haben und leise arbeiten. Was nutzt ein Notebook mit 3,06 GHz Pentium 4 Desktop CPU, wenn man ein Spiegelei darauf braten kann und der Akku in weniger als einer Stunde leer ist? Ich jedenfalls bevorzuge die leise und leichte Variante. Zu dieser gehört auch das Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 , welches uns von HiQ Computer zur Verfügung gestellt wurde.

Das Yakumo Q7 Mobile XD 1,8
Mit 2,9 kg und Abmessungen von 31,5 x 3 x 25,6 cm macht das schlanke Notebook eine gute Figur. Der Litium Ionen 8 Cell 4000 mAH Akku sollte den 1,8 GHz Pentium 4M von Intel schon eine ganze Weile bei Laune halten und 2 Jahre Abholservice können sich ebenfalls sehen lassen. Das AMI BIOS gibt nur wenige Optionen, es wurde wohl nicht erwartet, daß sich jemand ins BIOS verirrt.
Was können wir nun vom Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 erwarten?
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Ausstattung:
Anschlüsse:
Software:
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Die Verarbeitung:
Beim ersten Kontakt mit dem Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 fällt die klapperige Tastatur auf. Während die linke Seite bombenfest sitzt und die Tasten einen guten Eindruck machen, scheint die rechte Hälfte nicht richtig befestigt zu sein. Beim Tippen schwingt die komplette rechte Hälfte der Tastatur mit und sorgt für ein nerviges Klappern. Andere Yakumo Modelle hatten dieses Problem nicht, somit mag es sich um ein Problem unseres Testmusters handeln. Anzumerken wäre auch noch, daß der Metallrahmen, der die Tastatur umgibt, mit der Zeit etwas warm wird. Dies bezieht sich vor allem auf den Bereich vorne links, unter dem die Festplatte liegt. Diese wärmt dann auch gleich noch das Touchpad mit an.

Die Tastatur saß auf der rechten Seite nicht ganz fest und klapperte...
Das Touchpad sowie die Mousetasten funktionieren einwandfrei, zwischen der rechten und linken Mousetaste finden sich zwei weitere Tasten zum Auf- und Abscrollen. Wer mit dem Touchpad auf Kriegsfuß steht, kann per USB oder PS/2 eine Mouse anschließen.
Das TFT-Display bietet eine Auflösung von 1024x768 Bildpunkten, die Farben sind ausgeglichen verteilt und der Kontrast ist hoch. Allerdings ist der Blickwinkel recht eng, und nur von vorne sieht das Bild stimmig aus.

Die rechte Seite...
Der CPU-Lüfter surrt meist sehr leise vor sich hin, allerdings in einem recht hohen Frequenzbereich. Bei Last regelt er schnell hoch, schaltet aber genauso schnell wieder herunter. Bei normaler Tipp-Arbeit oder beim Surfen im Internet bekommt man ihn nur selten zu hören, bei Benchmarks und Spielen läuft er dann aber recht häufig. Die Geräuschkulisse ist aber niedrig und niemals störend.
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06.04.2003 by doelf und trebar
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Die Rückansicht...
Die IBM IC25N040AT Festplatte bietet 40 GB und arbeitet recht flott. Man hört sie zwar, aber störend wirkt die Festplatte keinesfalls. Anders verhält sich dies beim DVD-CDRW Combo-Laufwerk: Das Matshita CW8121 ist ein Slot-In Laufwerk, eine wirklich clevere Alternative zu den üblichen, labberigen Trays. Es brennt CD-Rs sowie CD-RWs mit 8-facher Geschwindigkeit, DVDs liest es ebenfalls 8-fach. CDs werden mit 24-facher Geschwindigkeit gelesen, was alles andere als leise geschieht. Wenn das Matshita-Laufwerk hochdreht, übertönt es alle anderen Komponenten. Das hängt zwar zum Teil auch von der verwendeten CD ab, die von uns bisher getesteten Laufwerke von Toshiba sind jedoch deutlich leiser. Hat das Laufwerk die CD erst einmal erkannt, wird es etwas ruhiger. Positiv verliefen die Brenn-Tests: Das Laufwerk brennt im 8x-Modus schnell, leise und beherrscht BurnProof - sollte der Datenstrom einmal nachlassen, setzt es also neu an und brennt den Rohling mit langsamerer Geschwindigkeit weiter.

Von links...
Modem und LAN funktionierten problemlos, die Hardware war bereits sauber unter Windows XP Home eingerichtet. Der onboard Sound ist wenig spektakulär, ebenso die Lautsprecher. Wie üblich vervollständigen diese die Ausstattung des Notebooks, bieten aber nur eine Grundversorgung und keinen Hörgenuß.
USB und Firewire liefen im Test einwandfrei, der 4-Pin-Anschluß für Firewire-Geräte bietet übrigens keine Stromversorgung - dies ist nur mit den größeren 6-Pin-Anschlüssen möglich.
Leider bietet das Notebook nur einen PCMCIA-Steckplatz, zudem steckt in diesem ein Dongle, was die Handhabung ein wenig umständlich macht, denn so ein Dongle geht nur allzu oft verloren.

Und von vorne...
Als kleines Gimmik verfügt das Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 über 4 Sonderfunktionstasten an der Gehäusefront. Sie sind Quickkeys für Mail, Browser, Suchfunktion und eine Favoritentaste.
Notebook: Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 - 5/7
06.04.2003 by doelf und trebar
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Im Inneren des Yakumo Q7 Mobile XD 1,8...
Wenn wir das Notebook aufschrauben, so sehen wir einen Kupferkühlkörper mit Heatpipe auf der CPU. Ein einzelner Lüfter reicht zur Kühlung des Pentium 4M aus. Wie gesagt: die Kühlung geht angenehm leise von statten.

Die CPU Kühlung erfolgt mit Kupfer und Heatpipe...
Links finden wir zwei DIMMs für die Speicherbausteine, einer ist mit einem 256 MB Riegel bestückt, der zweite ist noch frei. Links unten können Mini-PCI Karten eingesetzt werden, links oben sitzt die Festplatte. Das BIOS ist löblicherweise gesockelt ausgeführt worden.

DIMMs, Mini-PCI Slot und ein gesockeltest BIOS - alles leicht zu erreichen!
Die Rückseite des Notebooks (rechts) wird vom Litium-Ionen-Akku belegt.

Ohne Akku gibt es freie Sicht auf das Display...
Akku Laufzeit:
Unter Volllast hielt der Litium Ionen Akku (8 Cell 4000 mAH) eine Stunde und vierzig Minuten durch, hierbei liefen SiSoft Sandra (CPU und Memory Burn-In) sowie 3DMark2000 in einer Endlosschleife. Bei normaler Tipparbeit sind ohne Probleme mehr als drei Stunden möglich. Wir haben es hier also wirklich mit einem mobilen PC und nicht mit einem PC im Notebooks-Gehäuse zu tun!
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06.04.2003 by doelf und trebar
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Benchmarks:
Im letzten Jahr hatten wir drei Einsteiger-Notebooks getestet. Vergleichen wir doch mal die Leistung des Pentium 4M gegen die "alten" Celeron Prozessoren auf P-III Basis. Weiterhin haben wir ein Desktop System mit Intel Pentium 4 1,8 GHz, Intel i845G Chipsatz, DDR266 Speicher sowie einer ATi Radeon 64ViVo (Radeon 7200) als Vergleichswert angegeben.
Zur Ermittelung der Benchmarks haben wir unter Windows XP das Desktop-Profil für die Notebooks verwendet:
| Sandra 2002.1.8.59 |
Dhrystone | Whetstone | INT/SSE | FPU/SSE | Mem/INT | Mem/FPU |
| Yakumo Q7M XD 1,8m DDR266 Pentium 4M 1.8 |
3296 | 967/2178 | 7077 | 8744 | 1544 | 1547 |
| Desktop i845G DDR266 Pentium 4 1.8 |
3436 | 941/2207 | 7161 | 8728 | 2018 | 2021 |
| Acer Aspire PC133 SDRAM Celeron 1.3 |
3568 | 1738 | 7053 | 8756 | 368 | 366 |
| Acer Travelmate PC133 SDRAM Celeron 1.13 |
3132 | 1523 | 6185 | 7685 | 729 | 738 |
| Samsung VM8000 PC100 SDRAM Celeron 1.0 |
2663 | 1348 | 5437 | 6652 | 383 | 380 |
Huch, was ist das denn? Die alte Celeron-Generation bietet dem Pentium 4M trotz deutlich weniger Megahertz Paroli! Einzig die Speicherperformance kann das Yakumo Q7M XD 1,8 klar für sich entscheiden. Hier spielt nicht nur DDR-Speicher eine Rolle sondern auch eine klar bessere Speicherarchitektur des Chipsatzes. SiS hat also seine Hausaufgaben gemacht, der SiS 650 ist ein ordentlicher Chipsatz - im Notebook wie im Desktop-PC.
Kommen wir nun zu MadOnion's Benchmarks:
| MadOnion | 3DMark2000 | 3DMark2001SE |
| Yakumo Q7M XD 1,8 DDR266 Pentium 4M 1.8 |
2974 | 1306 |
| Desktop i845G DDR266 Pentium 4 1.8 |
5210 | 3593 |
| Acer Travelmate PC133 SDRAM Celeron 1.13 |
1613 | 649 |
| Samsung VM8000 PC100 SDRAM Celeron 1.0 |
1153 | 555 |
| Acer Aspire PC133 SDRAM Celeron 1.3 |
1042 | 424 |
Und die 3DMark-Werte? Dank deutlich verbesserter Speicherperformance kann auch die onboard Grafik des SiS 650 eine ordentliche Leistung zeigen. DirectX 7 Spiele kann man auf diesem Notebook durchaus laufen lassen, dennoch gilt: das Yakumo Q7M XD 1,8 ist eher eine Arbeits- als eine Spielemaschine und 1306 Punkte in 3DMark2001SE zeigen dies deutlich.
Mit Cinebench ermitteln wir die Shading und Raytrace Benchmarks:
| OpenGL | Cinebench Shading |
Cinebench Raytrace |
| Yakumo Q7M XD 1,8m DDR266 Pentium 4M 1.8 |
13,79 | 18,20 |
| Desktop i845G DDR266 Pentium 4 1.8 |
13,88 | 17,99 |
| Acer Travelmate PC133 SDRAM Celeron 1.13 |
10,15 | 13,17 |
| Acer Aspire PC133 SDRAM Celeron 1.3 |
7,49 | 13,79 |
| Samsung VM8000 PC100 SDRAM Celeron 1.0 |
7,46 | 9,16 |
Beim Raytracing wird die CPU gefordert. Im Gegensatz zu SiSoft Sandra zeigt der Pentium 4M hier sehr gute Werte. Auch im Bereich Shading ist das Yakumo Q7M XD 1,8 die Nummer 1. Aktivierte man OpenGL, so wurde die Berechnung ausgebremst statt beschleunigt und erreichte nur noch 10,12 Punkte. Bisher vermochte nur die onboard Grafik des Acer Travelmate OpenGL leicht zu beschleunigen. Eine Sache muß ich dem Yakumo Q7M XD 1,8 jedoch zu Gute halten: VulpineGL lief mit 12,0 Frames zwar langsam, aber stabil. Und im Vergleich zu den anderen Kandidaten waren 12 Frames noch flott. Dennoch: nur ein nVidia GeForce Go oder ein Radeon Mobility bringen wirklich schnelle 3D-Grafik auf das Notebook.
Notebook: Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 - 7/7
06.04.2003 by doelf und trebar
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Fazit:
Die Ausstattung des Yakumo Q7 Mobile XD 1,8 ist gut, einzig USB 2.0 vermissen wir, aber das kann man ja mit einer PCMCIA-Karte nachrüsten. Weiterhin wäre W-LAN eine interessante Option, doch oft entpuppt sich das kabellose Netzwerk nicht nur als Sicherheitsproblem sondern auch als Stromfresser - ich vermisse es jedenfalls nicht. Bleibt noch 3D-Grafik: Wer das Notebook als einzigen Rechner nutzen will und gerne spielt, sollte sich nach einem Modell mit ATis Radeon Mobility oder nVidias GeForce Go umsehen, die 3D-Leistung der onboard Grafik ist zwar deutlich besser als bei den Kandidaten aus dem letzen Jahr, doch auch die Spiele verlangen mehr Power. Zum Vergleich: Eine ATi Radeon 64MB ViVo (Radeon 7200) ist bei 3DMark2000/2001SE etwa doppelt so schnell wie die integrierte Grafik des SiS 650!
Gut gefallen hat uns die lange Akku-Laufzeit und das leise Betriebsgeräsch des Yakumo Q7 Mobile XD 1,8. Das laut hochdrehende Combo-Laufwerk läßt sich verschmerzen, die klappernde Tastatur fanden wir hingegen alles andere als gut. Doch wie gesagt, es könnte sich um ein Problem bei unserem Testmuster gehandelt haben. Es gibt auch durchaus bessere Displays, doch in Anbetracht des Preises ist das verwendete XGA-TFT durchaus angemessen. Bleibt noch die hohe Stabilität des Notebooks anzumerken, während des gesammten Testlaufes kam es zu keinem einzigen Problem oder Absturz.
Wer ein elegantes, flaches Notebook mit Mobil-CPU sucht, findet hier ein gutes Angebot. Sicher, Intel-Centrino-Notebooks laufen noch länger und können noch kompakter gebaut werden, doch sind diese auch noch gut 600 Euro teurer.
Auch wenn das Notebook nicht in allen Punkten völlig überzeugen konnte, so ist es dennoch ein gutes Gerät.
Checkliste Yakumo Q7 Mobile XD 1,8:
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